Aufstiegshilfe noch nicht im Praxistest

Problem Eisbildung: Dafür wurde Fräse entwickelt

Oberwiesenthal.

Die neue Aufstiegshilfe am Schanzenkomplex in Oberwiesenthal stellt den Bauherren und die Konstrukteure immer wieder vor neue Herausforderungen. Zwar haben sowohl der österreichische als auch der deutsche Tüv die Anlage schon mehrfach in Augenschein genommen. Komplett freigegeben ist sie aber noch immer nicht, erläutert Oberwiesenthals Bürgermeister Mirko Ernst (FDP). Die Stadt ist der Auftraggeber für die bisher einmalig gebaute Anlage, die den mittlerweile liquidierten alten Lift ablösen soll. Und die Verwaltung rechnet in diesen Tagen zumindest mit dem Zertifikat des österreichischen Tüv. "Damit ist eine große Hürde weg", kommentiert das Stadtoberhaupt.

Deutlich weniger werden die Sorgenfalten auf seiner Stirn deshalb aber noch nicht. Eines der schwierigsten Probleme momentan: die Eisbildung auf den Führungsschienen für die beiden Transportkabinen. Dafür habe die beauftragte Firma aus Österreich zwar mittlerweile eine spezielle Fräse entwickelt, die sei aber bisher noch nicht getestet. Der Bürgermeister hofft, dass in der sechsten Kalenderwoche die endgültige Abnahme der Anlage durch den deutschen Tüv vorgenommen werden kann. (af)

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