Bald rollt erste Kugel auf neuer Bahn

Zschorlauer Sportler packen bei Sanierung an - Gemeinde steuert 30.000 Euro bei

Zschorlau.

Die Zeit, in der die Kegler des ESV Zschorlau ihre Spiele von der Kreisliga bis zur Bezirksliga nicht auf heimischer Bahn austragen konnten, soll bald vorbei sein. Am 17. November soll der Spielbetrieb mit der 3. Mannschaft in der Kreisliga wieder aufgenommen werden. Dann auf einer neuen Bahn in der Turnhalle an der Oberschule.

In den vergangenen Wochen wurden die vier Bahnen erneuert. Das war notwendig geworden, weil sie im jahrelangen Dauerbetrieb stark in Anspruch genommen worden waren. Teilweise hatten sie sich gesenkt, an den Rändern waren Dellen entstanden. Keine guten Voraussetzungen für den Wettspielbetrieb.

"Wenn jetzt nichts mehr dazwischenkommt, müsste es mit der Abnahme und einem Einweihungsturnier am 16. November klappen", sagt Bernd Bretschneider, Abteilungsleiter Kegeln. Zum Einweihungsturnier sind neben Vertretern der Gemeindeverwaltung die drei Mannschaften des ESV Zschorlau und die Kegler der SG Nickelhütte, die die Bahnen auch nutzen, eingeladen.

Sportler von diesen Mannschaften und auch Freizeitkegler halfen bei der Sanierung der Kegelbahnen mit und erfüllten so eine Bedingung für deren Realisierung. So übernahmen die Helfer den Abriss der alten Bahnen, Malerarbeiten und das Abschleifen des Kugelrücklaufs. "Jeder hat irgendwie mal mitgemacht, ich bin sehr zufrieden, dass das geklappt hat", sagt Bretschneider. Die Sanierung stand auf der Kippe, denn die erhoffte Förderung gab es nicht. Bei 60.000 Euro Gesamtkosten wollte die Gemeinde 30.000 Euro beisteuern. Nach der Fördergeld-Absage sprang ein privater Spender ein. Wer es ist, ist nach wie vor geheim.ike

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