Begegnungsstätte geht neue Wege

Die Arbeiterwohlfahrt hat ihre Einrichtungen im Begegnungszentrum am Keilbergring zusammen gefasst. Künftig sollen dort auch Kochkurse angeboten werden.

Schneeberg.

Die Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt(AWO), die bisher etwas zerstreut in Schneeberg ansässig waren, hat man jetzt im Begegnungszentrum am Keilbergring unter einem Dach vereint - sprich die Begegnungsstätte mit Tafel und Kleiderkammer, Laden und einem Begegnungszimmer. Für die Umbaumaßnahmen sind rund 30.000 Euro investiert worden. Die Räumlichkeit am Keilbergring ist ein Mietobjekt der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg. "Wir haben derzeit 600 Menschen, die zur Tafel kommen und im Bereich des Ladens und der Kleiderkammer sind es 1400 Personen, die betreut werden", so Martina Stutzig, die aktuell ein Team mit zwölf hauptamtlichen Mitarbeiter leitet. Die Bauarbeiten sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Was noch gestaltet wird, ist ein Küchenbereich, wo perspektivisch Kochkurse laufen sollen. "Die Leute sollen lernen, sich mit den Lebensmitteln, die sie bekommen, eine Mahlzeit zuzubereiten", erklärt die Leiterin der AWO-Begegnungsstätte. Zudem soll noch eine Behinderten-Toilette eingebaut werden und auch einen Garten hat man im Visier.

Seitens der Stadt erhält die AWO jährlich einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Dieser fließt zu gleichen Teilen in die Tafel und in die Kleiderkammer. Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert sagt: "Die Stadt kann leider relativ wenig dafür tun, dass sich die Bedürftigkeit abbaut, weil die Handwerkszeuge dafür fehlen. Man müsste generell das System einmal überdenken und fragen, wie man bedürftige Familien besser unterstützt. Man kann nicht alles auf die Kommune runterbrechen." Der rege Zulauf im Begegnungszentrum spreche für die gute Arbeit vor Ort und darauf könne man stolz sein. (wend)

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