Besucherrekord und Nachwuchs im Zoo der Minis

Wird 2020 für die Auer Freizeiteinrichtung ein echtes Erfolgsjahr? Grund zur Freude geben nicht nur erste Tiergeburten.

Aue.

Im Auer Zoo der Minis freut man sich über die ersten Geburten dieses Jahres: Vor etwa einer Woche haben die zwei Miniziegen Valentina und Kalahari Nachwuchs bekommen. Vater der beiden Böckchen ist Hubert. Das eine der beiden Ziegenbabys wog bei der Geburt gerade mal 800 Gramm. "Das ist selbst für eine Miniziege wenig", sagt Zoo-Chefin Bärbel Schroller. "Wir hatten schon Bedenken, ob es durchkommt, aber es trinkt ordentlich bei der Mutter, da ist alles gut."

Und für Bärbel Schroller gibt es derzeit noch mehr Grund zur Freude: 2019 wurde ein neuer Besucherrekord erzielt, 66.400 Besucher kamen, knapp 1000 mehr als im Vorjahr. "Das ist angesichts des oft heißen Vorjahressommers erstaunlich", sagt sie. Nicht besonders glücklich war die Tierparkleitung darüber, dass die Stadt einen neuen Ticketautomaten am Eingang aufstellen lassen hat. "Jetzt können wir nur noch die zählen, die tatsächlich bezahlen", sagt Bärbel Schroller und vermutet, dass durch Drehkreuz und Tor für Rollstühle und Kinderwagen hin und wieder Leute ohne zu bezahlen hindurch schlüpfen. Und weil gerade ältere Leute mit dem Automaten nicht zurechtkommen, stand ein Mitarbeiter immer noch zum Kassieren parat.

Die steigende Beliebtheit des Tierparks führt Bärbel Schroller auf seine starke Präsenz in der Öffentlichkeit und die vielen Aktionen zurück. Zum Beispiel Kindergeburtstage oder VIP-Führungen sind so beliebt, dass gar nicht alle Anfragen bedient werden können. Da die Freizeiteinrichtung in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert, ist eine weitere Steigerung der Besucherzahlen nicht ausgeschlossen. Geburtstagstermin ist der 24. Mai mit dem Tierparkfest. Bärbel Schroller hofft, dass bis dahin der Scheunen-Neubau fertig ist. Auch der ist ein großer Grund zur Freude, denn seit 13 Jahren hat man für die Investition einen Antrag bei der Stadt laufen. "Und es ist die erste große Investition, seit ich hier angefangen habe, und das war vor 33 Jahren."

Die Scheune ist nicht nur wichtig, um künftig Heu und Stroh mit weniger Kraftaufwand für die Mitarbeiter einlagern zu können. Sie soll auch eine Festscheune werden. Deshalb drücken im Tierpark alle die Daumen, dass der Neubau zum großen Jubiläum fertig ist. Derzeit laufen dafür auf der Wiese hinter dem Pony-Gehege die Vorbereitungsarbeiten.

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