Bildungsstandorte zeigen ihre Vorteile

Den Hochschulinformationstag nutzen zahlreiche Interessenten, um sich von den Angeboten im Erzgebirge zu informieren. Dabei wurden sie mit offenen Armen empfangen.

Schneeberg/Breitenbrunn.

Zum Hochschulinformationstag haben am Donnerstag die Staatliche Studienakademie Breitenbrunn und die Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau ihre Türen geöffnet. Zahlreiche Studieninteressierte nutzen das Angebot, sich über die verschiedenen Fachbereiche beider Einrichtungen zu informieren.

"Ich bin mit dem Interesse sehr zufrieden", sagte der Dekan der Schneeberger Fakultät, Professor Jacob Strobel. Einige nahmen dafür sogar weite Anreisen in Kauf. So kam ein Interessent aus dem Stuttgarter Raum. "Wir lehren in Schneeberg nach dem Werkstattprinzip. Das kommt bei den Studierenden gut an", erklärt Strobel. So sei es ein großer Vorteil, dass die Ateliers und Werkstätten den Studierenden ständig zur Verfügung stehen. Außerdem habe jeder seinen festen Arbeitsplatz. Deshalb sei eine handwerkliche Vorbildung für ein Studium in Schneeberg ein Vorteil, aber keine Bedingung. "Trotz des Interesses würden wir uns noch mehr gute Bewerber wünschen, denn wir haben noch Kapazität", sagt der Dekan.

Johann Bühler aus Eisenach war einer der Interessenten, der sich von den Werkstätten selbst ein Bild machen wollten: "Den Studiengang Holzgestaltung finde ich sehr interessant. Ich mag Holz und ich bin auch künstlerisch etwas begabt." Doch er kann dem Material noch mehr abgewinnen. "Holz ist ein schöner Werkstoff, der nachwächst und nachhaltig ist. Er sieht gut aus und man kann eine ganze Menge daraus machen", sagt der Thüringer.

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