Breitbandausbau: Stadt tüftelt an Turbo-Internet

Haushalte in Aue-Bad Schlema sollen schneller im Netz surfen - Ingenieurbüro mit Beratungsleistung beauftragt

Aue-Bad Schlema.

Schnelles Internet für alle: So lautet die Devise der Stadt Aue-Bad Schlema, die jetzt an einem sogenannten Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetz tüfteln will. Nachdem die Deutsche Telekom zuletzt in beiden Orten am Ausbau des Glasfasernetzes gearbeitet hatte, sollen nun verbliebene weiße Flecken geschlossen werden, heißt es.

Dafür hat der Verwaltungsausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung der Vergabe von Beratungsleistungen an das Ingenieurbüro Innoka aus Lauchhammer (Brandenburg) zugestimmt. Es soll dem Rathaus bei der Vorbereitung helfen und so einen späteren Breitbandausbau ermöglichen. Für die Dienste entstehen der Stadt Kosten von rund 29.000 Euro, die aber der Freistaat Sachsen übernehmen will.

Sascha Aurich

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Neben Haushalten, in denen bisher weniger als 30 Mbit anliegen, sollen vom Ausbau nach Angaben der Stadtverwaltung auch Schulen profitieren, ebenso wie Gewerbegebiete und Krankenhäuser. Ziel sei ein leistungsfähiges Gigabit-Netz. Wie Amtsverweser und Übergangsstadtchef Steffen Möckel sagt, wird die Stadt dafür "verglasfasert" - das Glasfasernetz wird ausgebaut.

Laut Baubürgermeister Jens Müller (Freie Wähler) gibt es im Stadtgebiet derzeit noch einige "periphere Gebiete", die ohne schnelles Internet auskommen müssen. Ein Problem, für das sich nun die Chance eröffne, es zu lösen. (juef)

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