Bürgerbudget: Ideen in der Warteschleife

Schönheide diskutiert weiter über 70.000 Euro

Schönheide.

Die Gemeinde Schönheide will die vom Land Sachsen gezahlte Pauschale zur Stärkung des ländlichen Raumes in Höhe von 70.000 Euro in diesem Jahr zur Finanzierung des sogenannten Bürgerhaushaltes verwenden. Bei der Diskussion im Gemeinderat zum Haushalt 2019 war ein solcher Bürgerhaushalt angeregt worden, für den 70.000 Euro zur Verfügung stehen sollen. Davon ausgehend waren die Schönheider aufgefordert, Vorschläge zur Verwendung des Geldes einzubringen.

Laut Schönheides Kämmerin Silke Wappler hat es zehn Vorschläge gegeben. "Bei vielen müssten wir erst ermitteln, wie viel Geld zur Realisierung nötig wäre, andere übersteigen den Betrag von 70.000 Euro deutlich", erklärt sie, warum man sich in der Verwaltung noch nicht festlegen konnte, wofür das Geld ausgegeben wird. Jetzt sollen im nächsten Verwaltungs- und Finanzausschuss beziehungsweise zur nächsten Sitzung des Gemeinderates im Dezember die Rahmenbedingungen für den Bürgerhaushalt festgelegt werden. Die Kommunalpauschale von 70.000 Euro wird zunächst auf 2020 umgelegt, sodass erst im nächsten Jahr entschieden werden soll, was mit dem Geld aus dem Bürgerhaushalt geschieht. Zur jüngsten Gemeinderatssitzung hatte Gottfried Fuchs vom Verein Historische Skitruhe Schönheide nachgefragt, zu welchem Zweck der Bürgerhaushalt eingesetzt werden soll. Die Unterstützung eines Vereines hält Silke Wappler indes für ungerecht. "Wir haben dafür das Vereinsförderbudget", sagt sie. (ike)

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