Ein Lachen für korrekte Autofahrer

Tempo-Anzeige soll nicht bestrafen, sondern erziehen

Aue.

Erscheint ein lachendes oder ein trauriges Gesicht? Mit einer mobilen Anzeige weist die Stadt Aue die Autofahrer freundlich auf die Einhaltung oder das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit hin. Verwarn- oder Bußgelder werden nicht verhängt. "Die beiden Anzeigen können an verschiedene Stellen aufgestellt werden. Damit tritt kein Gewöhnungseffekt bei den Autofahrern auf", erklärt Stadtsprecherin Jana Hecker. Auch um Diebstahl und Vandalismus zu vermeiden, werden die Anzeigen abends abmontiert.

Sie sollen nicht nur vorrangig vor Schulen und Kindertagesstätten einen Beitrag zur Schulwegsicherung leisten. Denn sie können mehr: Geschwindigkeit und Fahrzeugart werden gespeichert. "Mit den gewonnenen Daten können Statistiken erstellt werden", so Hecker. "Sie zeigen, ob Geschwindigkeiten tatsächlich überschritten werden und wie stark Straßen wann befahren werden."

Seit 2014 ist die Stadt Aue im Besitz einer mobilen Geschwindigkeitsanzeige. Ende vergangenen Jahres wurde ein weiteres Gerät angeschafft. Die Kosten dafür beliefen sich auf 4500 und 2100 Euro. (gudo)

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