Familientag am Samstag in Zschorlau

Verein betreut Bergwerk St. Anna seit 30 Jahren

Zschorlau.

Die arme Magd Anna soll mit Hilfe eines Berggeistes die Silberader gefunden haben, auf die der Sage nach die Entstehung des Bergwerkes "Sankt Anna am Freudenstein" in Zschorlau zurückgehen soll. Wer die ganze Geschichte wissen will, der sollte am Sonntag, 11Uhr zum Besucherbergwerk der Interessengemeinschaft Historischer Bergbau Zschorlau, Talstraße 1, kommen. In der großen Halle des dortigen Vereinsheimes führt das Marionettentheater Dombrowsky das Theaterstück um die Legende auf und gratuliert dem Verein damit zu seinem 30-jährigen Bestehen. Bereits die 21. Spielzeit des Marionettentheaters, das sonst in der Quarzhöhle des Besucherbergwerkes seine Stücke aufführt, geht an diesem Wochenende ebenfalls zu Ende.

Der Verein selbst startet mit einer Festveranstaltung am Freitag ins Jubiläumswochenende. Am Samstag findet der Familientag statt, es ist der erste in der Montanregion, mit der das Grubenfeld von St. Anna am Freudenstein als Bestandteil jetzt auch zum Weltkulturerbe gehört. Die Familientage unter dem Titel "Berggeschrey" - es sollen bis 2021 noch mehrere folgen - sind insbesondere dafür gedacht, bergmännisches Brauchtum zu vermitteln. So wird es am Sonntag einen Berggottesdienst und Kurzführungen durch das Besucherbergwerk geben, es treten Bergkapellen und -sänger auf, und es gibt einen 3-D-Vortrag der Interessengemeinschaft. (ike)

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