FCE hilft Haribo-Beschäftigten

Der FC Erzgebirge Aue stellt sich an die Seite der Beschäftigten des Haribo-Werks in Wilkau-Haßlau. Auf Initiative der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hing am Sonntag während des Zweitliga-Heimspiels der Veilchenkicker gegen Darmstadt ein Solidaritätsbanner für den Erhalt des Haribo-Standorts gut sichtbar im Erzgebirgsstadion. "Die Schließungspläne betreffen auch Mitglieder und Fans unseres Vereins, und da helfen wir gern", sagte FCE-Geschäftsführer Michael Voigt am Montag. Gerade jetzt gehe es nur gemeinsam, und dafür mache sich der FC Erzgebirge als Kumpelverein stark. Gewerkschaftssekretär Thomas Lißner erklärte: "Diese Region steht geschlossen hinter den Beschäftigten des Haribo-Werks in Wilkau-Haßlau. Das hat die Aktion des FC Erzgebirge Aue noch einmal deutlich gezeigt."

Der Freistaat hat auf die geplante Schließung des Werkes in Wilkau-Haßlau reagiert. So beendet Sachsen seine Werbekooperation mit dem Süßwarenhersteller Haribo. Künftig würden die Gummibärchen nicht mehr zu Werbezwecken für die Imagekampagne «So geht sächsisch» genutzt, teilte die Staatskanzlei am Montag in Dresden mit. Als Grund führte sie die geplante Schließung des einzigen ostdeutschen Haribo-Werks im sächsischen Wilkau-Haßlau an. (kjr/dpa)

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