FCE-Weihnachtskugel zeigt zwei Logos

Bei der Nacht der 1000Lichter wurde die vierte Auflage des Christbaumschmuckes des FC Erzgebirge Aue präsentiert. Diese verweist auf die Tradition des Vereins.

Zwönitz.

Ganze acht Zentimeter im Durchmesser und auf lilafarbenem Grund, gegenübergestellt das alte und das neue Logo des FC Erzgebirge Aue - so sieht sie aus, die neue FCE-Weihnachtskugel der Edition 2019. Präsentiert wurde die mittlerweile vierte Weihnachtskugel des Fußball-Zweitligisten am Freitagabend im Rahmen der 16. Nacht der 1000 Lichter im Floraland-Gartencenter Gebrüder Roth in Zwönitz.

Dort und im Fanshop des FC Erzgebirge Aue sind diese FCE-Weihnachtskugeln ab sofort erhältlich. Gefertigt wurde der Weihnachtsschmuck für Veilchenfans in einer Auflage von 800 Stück bei der Inges Christmas Decor GmbH in Neustadt bei Coburg. "Die Kugel ist maschinell gefertigt worden", erklärt der Unternehmensvertreter Steffen Freise, der von einer thüringisch-fränkischen Tradition spricht. "Bei uns wird auch noch mundgeblasene und handbemalte Ware hergestellt und damit sind wir die letzte Manufaktur in Deutschland."

Bei jeder FCE-Weihnachtskugel, von der es nun die vierte Auflage gibt, beginne alles mit einer Idee. "Dann folgt das Muster. Die Produktion dauert rund vier bis sechs Wochen", erläutert Freise.

Und was sagen die Besucher über die Idee, sich ihren Lieblingsverein an den Tannenbaum zu hängen? Romy Lorenz aus Oelsnitz sagt: "Wenn Fußball, dann der FC Erzgebirge Aue. Zum Verschenken ist die Weihnachtskugel eine schöne Sache."

Im kommenden Jahr soll es erstmals ein Fünfer-Set geben. Carsten Roth, Assistent der Geschäftsleitung im Gartencenter Gebrüder Roth und Organisator der Nacht der 1000 Lichter: "Wir haben neben der Jahreszahl immer ein neues Motiv auf der Weihnachtskugel. Von der Edition 2018, die ausverkauft war, haben wir noch einmal 200 Stück nachfertigen lassen für die Sammler. Von 2016 und 2017 gibt es noch Restbestände."

Neben der FCE-Kugel, die im Fokus der Veranstaltung stand, haben Besucher auch traditionelles Handwerk an diesem Abend erleben können. Außerdem gab es ein kulturelles Programm auf zwei Bühnen. Mit dabei waren die Bevertaler Alphornbläser aus der Göttinger Region. Hagen Gebbert, der zur Gruppe gehört, pflegt eine musikalische Freundschaft zu Carsten Roth. Da man bei der Nacht der 1000 Lichter in den 9. November hineingefeiert hat, sprach Gebbert vom Mauerfall-Heiligabend: "Ursprünglich stamme ich aus Grünhain. Wir haben damals einen Ausreiseantrag gestellt und sind im Mai 1989 ausgebürgert worden. Den Mauerfall haben wir aus der anderen Richtung erlebt. Das Herz schlägt aber immer noch im Erzgebirge, und auch die freundschaftlichen Wurzeln gibt es nach wie vor." Für Stimmung hat ebenfalls die Maffay-Show-Band um Steven Gärtner gesorgt. Der Sosaer sagt: "Mit der Partyband war ich schon öfters in Zwönitz, aber als Maffay-Show-Band ist es Premiere. Der Auftritt ist schon etwas Besonderes."

2Kommentare
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  • 2
    0
    KTreppil
    12.11.2019

    Über Geschmack lässt sich streiten, würde mir diese Kugel nicht an den Baum hängen. Ansonsten haben auch andere sächsische Fussballvereine z.b. Räuchermännel, Adventskalender u.a...
    Der FC Erzgebirge Aue mißbraucht aber auf keinen Fall Weihnachten. Er trägt es ja eigentlich schon im Namen, ist in einer Region verwurzelt, repräsentiert diese auch in gewisser Weise die sich auch Weihnachtsland nennt, Weihnachten hat hier, auch aus religiöser Sicht, eine ganz besondere Bedeutung.
    Was auch immer mit dem Stollen gemeint ist, Gebäck oder Bergwerkseingang (Schacht)...?
    Auf jeden Fall kein Mißbrauch von Weihnachten.
    Wismut!!!!

  • 0
    11
    mathausmike
    11.11.2019

    Was hat Weihnachten mit Erzgebirge Aue zu tun?
    Weihnachten wird vob denen schon mit Ihrem FCE-Stollen
    mißbraucht!
    In der Weihnacht kam Jesus in die Welt!



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