Fernsehen besucht Selbsthilfegruppe

Aue/Schwarzenberg.

Aus der Tabuzone herausholen will eine rührige Selbsthilfegruppe aus der hiesigen Region das Thema "Fetales Alkoholsyndrom", kurz FASD. Betroffene leiden ein Leben lang unter teils massiven Einschränkungen, weil sie im Leib der Mutter durch Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft irreparabel geschädigt worden sind. Seit zwei Jahren macht sich in Westsachsen eine Gruppe für Menschen stark, die mit FASD umgehen müssen. "Wir betreuen etwa ein Dutzend Familien aus dem Erzgebirge, Zwickauer Land und Vogtland", so René Thiemann von der Gruppe. Alle zwei Monate kommt die Runde in der "Herr-Berge" in Burkhardtsgrün zusammen, um sich auszutauschen und nach Lösungen für Probleme zu suchen. In einer Sendung, die der MDR am 5.Juni ab 20.45 Uhr zeigt, spielen zwei betroffene Kinder aus Schneeberg und Mühlau eine Rolle. Dazu gab's Dreharbeiten während eines Treffens. Zudem kommen im Beitrag unter anderem eine Buchautorin und ein Mediziner zu Wort. (ane)

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