Feuerwehren nach Unfall in Sorge

Aue/Schwarzenberg.

Hilferuf aus dem Erzgebirge: Nach dem Verkehrsunfall auf der S 255 vom Sonntag mit drei Toten, an dem ein Elek-troauto beteiligt war, fühlen sich hiesige Abschleppdienste und Feuerwehren mit der neuen Situation allein gelassen. Laut Dirk Weinelt vom Abschleppdienst Kelpin in Niederwürschnitz und Paul Schaarschmidt, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands, mangelt es an Praxis im Umgang mit Elektroautos. Zudem seien spezielle Lehrgänge, Genehmigungen und Ausrüstung erforderlich. Schaarschmidt räumt zwar ein, dass die Anzahl der Neuzulassungen von Elektrowagen im Erzgebirgskreis mit 167 noch überschaubar sei. Doch sie steige. Beide wünschen sich eine größere Kooperationsbereitschaft der Automobilhersteller. Der Verband will nun zumindest ab 2021 mehr Seminare zum Umgang mit Elektroautos bei Unfällen und Bränden halten. (mär)

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