Flüchtlinge nähen in Schneeberg Mund-Nasen-Masken

Am Montag wurden die ersten Masken übergeben. Die Männer und Frauen wollen damit einen Beitrag zur Bekämpfung des Corona-Virus leisten und zugleich "danke" sagen.

Schneeberg.

Die Nähmaschinen stehen seit März in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Schneeberg nicht mehr still. Unter Anleitung werden bis zu 120 Mund-Nase-Abdeckungen pro Tag hergestellt. "Diese Aktion ist für die Menschen in der Einrichtung ein Herzenswunsch, gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung etwas im Kampf gegen das Corona-Virus zu unternehmen und gleichzeitig ‚Danke‘ zu sagen", erklärte Larissa Beetz. Sie ist Teamleiterin bei den Maltesern, die das Heim in der ehemaligen Jägerkaserne betreiben. Nun wurden die Masken an die Stadt Schneeberg und die Gemeinde Zschorlau übergeben. Im Bild vorn (v. li.): der Schneeberger Bürgermeister Ingo Seifert sowie Farkundeh und Farhad Salimiford. Hinten (v. li.): Carolyn Arnold von den Malteserwerken, Walter Bürkel von der Landesdirektion und Larissa Beetz. (gudo)


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