Flüsse fast leer: Angler züchten neue Äschen fürs Erzgebirge

Die Art gehört zur Region. Doch seit ihrem Comeback in den 1990er-Jahren geht es wieder bachabwärts mit den Fischen. Der Anglerverband Südsachsen hält mit einem Schutzprogramm dagegen.

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Tauchsieder
    30.04.2019

    Hört sich gut an 30 000 Äschen. Ausgesetzt werden wahrscheinlich 1 - 2 % davon überleben. Aufwand und Nutzen stehen hier in keinem Verhältnis.
    Das dieses Problem eines Tages auf diesen Angelverband AVS so zu kommen musste hätte man sehen und wissen müssen. Mitte der neunziger Jahre begann eine Renaissance der kleinen Wasserkraftanlagen(WKA) im Erzgebirge. Überwiegend Betreiber aus den alten Bundesländern bauten hier verfallenen WKA wieder auf, teils ohne Wasserrecht, teils ohne Baugenehmigung und dies mit Duldung der Behörden. Dies lies dieser AVS über sich ergehen, ohne großen Widerstand zu leisten, obwohl es eine BI gegen Gewässerverbauung in Sachsen gab. Deren Mitglieder stammen überwiegend aus den Angelvereinen. Diese BI sah damals schon, was auf die Flüsse und deren Fischbestand zukommen wird. Unterstützung vom AVS - Pustekuchen, es wurde sogar gegen diese BI gearbeitet.
    Erst vor kurzem wurde eine weitere WKA an der Zwickauer Mulde, durch einen Österreicher, in Betrieb genommen. Was hat der Fischereirechtsinhaber der Mulde, der AVS, dagegen unternommen?
    Das Problem ist größtenteils hausgemacht und dabei trägt dieser Angelverband eine gehörige Mitschuld!
    Muss jetzt Schluss machen, sonst schreibe ich mich noch in Rage.



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