Fördermittelbescheid und Angebote bleiben aus

88.000 Euro kostet der lang ersehnte Straßenbau in Bockaus Muldentalsiedlung - Zeit wird knapp

Bockau.

Nach wie vor wartet die Gemeinde Bockau auf den Fördermittelbescheid für eine wichtige Baumaßnahme: Die Rede ist von der lang ersehnten Straßensanierung in der Muldentalsiedlung. 88.000 Euro stehen für das Vorhaben zu Buche.

"Wir müssen dieses Jahr loslegen", betonte Bürgermeister Siegfried Baumann (parteilos) Anfang des Monats vor den Gemeinderäten erneut. Denn nur 2018 ist die Sanierung möglich, da diese maßgeblich vom Neubau der Rechenhausbrücke abhängt. "Den Zeitplan gibt uns das Landesamt für Straßenbau und Verkehr vor. Handeln wir nicht, ist das Wohngebiet abgehängt." Doch nicht genug damit, dass Bockau seit Monaten auf den Fördermittelbescheid aus dem Landratsamt hofft. Jetzt fand sich bei der ersten Ausschreibung der Maßnahme noch nicht mal ein Bieter. "Es ist irre", so Baumann. "Wir stecken echt in der Bredouille." Denn es drohe der zwei- oder dreifache Preis. "Wir werten die zweite Runde gerade aus." Daher gibt es voraussichtlich Anfang August eine Sondersitzung, in der nur zwei Auftragsvergaben auf der Tagesordnung stehen - darunter die ersehnte Straßensanierung in der Muldentalsiedlung. Diese liegt auf einer Anhöhe am Ortseingang von Bockau. Lange haben die Anwohner warten müssen. Ein Dutzend Häuser sind es etwa, gebaut vor vielen Jahrzehnten - nur die Straße blieb stets Provisorium. (ana)

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