Frauen nutzen Dauerkarten fürs Freibad

Bockauerinnen brechen Lanze für das Kleinod

Bockau.

In der Diskussion um das Bockauer Freibad ist unlängst zur Sprache gekommen, dass manche Gäste scheinbar planschen gehen, ohne Eintritt zu zahlen. Genannt wurde auch eine Damengruppe, die sich jetzt vehement dagegen wehrt. "Wir besitzen alle Dauerkarten für unser schönes Bad und würden es nie umsonst nutzen", sagt Ulla Tennert, die zu einer Handvoll Frauen gehört, die während der Saison fast täglich in aller Frühe das Becken erobern. Mehr noch: Die Frauen haben stets ein Auge aufs Bad und das Drumherum.

"Wir drehen die Außenduschen ab, die manchmal noch laufen. Und fischen kleines Getier aus dem Wasser", erklärt Tennert, die wie ihre Mitstreiterinnen einst mit um das Bad kämpfte, als es schließen sollte. "Wir sammelten Spenden, brachten uns vielseitig ein." Inzwischen, so die Frauen, schätzen auch Gäste aus Sosa und Albernau das Kleinod. Die Runde traf es hart, als Zechpreller verdächtigt zu werden. "Das sind wir nicht." Im Gegenteil: Ideen gibt es viele. Einig sind sich alle, dass das Gelände mit Tennis-, Basketball- und Bolzplatz sowie Tischtennisplatten eine Aufwertung vertragen könnte. "Vielleicht ist das ja über Spenden möglich. Genauso wie mit Blick auf Schwimmspielzeug für die Kinder", sagt Petra Unger. Da müsse man nur früh genug die Werbetrommel rühren und Aktionen planen - und sich an einen Tisch setzen, um Chancen fürs Bad auszuloten. "Wir wären auf jeden Fall dabei." (ane)

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