Gemeinde erhöht Kita-Beiträge

Mehr als 2018, aber weniger als geplant müssen die Eltern in Breitenbrunn zahlen. Träger und Beiräte haben ihren Anteil an der salomonischen Lösung.

Breitenbrunn.

In den fünf Kindertagesstätten im Bereich der großen Gemeinde Breitenbrunn sind in diesem Jahr höhere Elternbeiträge fällig als im vorigen Jahr. Für täglich neun Stunden Betreuungszeit stieg der Beitrag in der Kinderkrippe auf monatlich 210 Euro (bisher 190) und im Kindergarten auf 115 Euro (100), für täglich sechsstündige Betreuung im Hort auf 65 Euro (60). "Wir sind bei der Erhöhung aber unter den Werten geblieben, die im Ergebnis der Betriebskostenabrechnung für 2017 möglich gewesen wären", sagt Bürgermeister Ralf Fischer (CDU). "Mit den freien Trägern und den Elternbeiräten haben wir eine salomonische Lösung gefunden."

Als die Gemeinderäte Ende August 2018 aus der Verwaltung hörten, in welchem Umfang im neuen Jahr die Elternbeiträge erhöht werden sollten, zeichnete sich Diskus- sionsbedarf ab. In der Kinderkrippe war ein Anstieg auf monatlich 215,95 Euro geplant, im Kindergarten auf 122,05 Euro und im Hort auf 65,95 Euro. Die Gemeinderäte hatten das damals einstimmig gebilligt. Doch verbunden war das damit, die Vorschläge den freien Trägern und den Elternbeiräten zur Beteiligung und zur Abstimmung vorzulegen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe für die Kita "Schwalbennest" in Erlabrunn, die Arbeiterwohlfahrt für die Kita "Kinderland" in Rittersgrün, das Diakonische Werk für die Kita "Friedrich Fröbel" in Breitenbrunn und der Kinderschutzbund für den Hort in Breitenbrunn stimmten zu. Die Volkssolidarität für die Kita "Wichtelhaus" in Antonsthal bezog nicht Stellung - weil sie die Festsetzung der Elternbeiträge als rein kommunale Entscheidung ansieht.

Mit den Elternbeiräten aller Kitas wurden Gespräche geführt. "Da gab es entgegen von Aussagen aus dem Jahr 2016 Äußerungen, die Beiträge - wenn notwendig jährlich - in kleineren, moderaten Schritten zu erhöhen", so Hauptamtsleiter Thomas Scheibner. Die Elternbeiräte machten ihrerseits Vorschläge, die fast alle unter denen aus dem Rathaus lagen. Doch die Stellungnahmen der Beiräte wurden berücksichtigt. Und so fielen die Werte in der Beschlussvorlage für den Rat doch geringer aus als ursprünglich vorgesehen.

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