Gemeinde gibt Anteile ans Eisstadion

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Schönheide spart Steuern und Freizeitbetrieb kann Eigenkapitaldecke stärken

Schönheide.

Die Gemeinde Schönheide überträgt Unternehmensanteile an der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft (KBE) an das als Betrieb gewerblicher Art geführte Eisstadion Schönheide. Und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn auf Gewinnausschüttungen aus der KBE muss die Gemeinde Steuern zahlen, ein Betrieb gewerblicher Art muss das nicht. Und die Eigenkapitalausstattung des Eisstadions wird verbessert.

Das Schönheider Eisstadion ist "dauerhaft defizitär", heißt es zur Begründung von der Gemeinde. So betrug der Verlust 2018 124.498 Euro, das Jahr darauf 125.515 Euro. "Die Einnahmen decken die Ausgaben nicht", sagt Amtsverweser Eberhard Mädler. Allein bis zu 15.000 Euro an Energiekosten schlagen in der Saison zu Buche. 2020/21 war die Saison coronabedingt frühzeitig beendet: Nach dem Aufeisen im September war zum Ende der Herbstferien 2020 Schluss.

Der Beschluss zur Übertragung der KBE-Anteile wurde mehrheitlich vom Gemeinderat gefasst. (ike)

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