Gesperrte Brücke für Fußgänger wird saniert

Rund 10.000 Euro sollen die Bauarbeiten an der Polderbrücke kosten

Schlettau.

Seit dem Sommer des vergangenen Jahres müssen Fußgänger in Schlettau Umwege in Kauf nehmen, wenn sie die Rote Pfütze beziehungsweise die Zschopau überqueren wollen. Die kleine Brücke in der Nähe des Schlossparks und der Wohngebäude der Schlossgärtnerei ist gesperrt. Grund ist, dass sich mögliche Fallstellen aufgetan haben, erklärt Bürgermeister Conny Göckeritz. Zwar sei das Tragwerk aus Stahl, doch die Trittbretter und das Geländer seien aus Holz. Dieses sei in den vergangenen Jahren mehr und mehr marode geworden. Um die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten, musste die Polderbrücke gesperrt werden.

Doch dieser Zustand soll sich bald ändern. Ziel ist es, die Holzelemente komplett zu tauschen, so der Stadtchef. Eine Reparatur einzelner Stellen würde sich nicht lohnen. Zuletzt sei die Brücke in den 1990er-Jahren restauriert worden. Um Kosten zu sparen, werde auch der Bauhof die Bauarbeiten unterstützen. Die städtischen Mitarbeiter nehmen beispielsweise den Abriss vor - und auch die Behandlung der Bretter und weiterer Teile mit Farbe, so Göckeritz. Für die anderen Arbeiten wurde eine Firma beauftragt. Die Verwaltung kalkuliert mit Kosten von rund 10.000 Euro. Ab dem Frühjahr soll die Polderbrücke über die Rote Pfütze dann wieder von Fußgängern genutzt werden können. Es ist nicht die erste Brücke in der jüngsten Vergangenheit, die den Schlettauern Sorgen bereitet. 2018 musste die Fuß- und Fahrradbrücke über die Zschopau zwischen Dörfel und Schlettau gesperrt werden. Ein Jahr lang war kein Durchkommen, bis die Reparatur erfolgen konnte. So lange soll es an der Polderbrücke nicht dauern. (aed)


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