Glocke gibt noch Rätsel auf

Eine 80 Zentimeter große Kirchenglocke beschäftigt derzeit Museumsleiterin Uta Liebing (l.) und Museologin Sandra Dürschmied. Seit vergangener Woche ist das Geläut im Museum von Schloss Wolkenstein zu sehen. Mitte der 1990er-Jahre wurde es beim Abriss eines Schuppens neben dem Gehringswalder Gemeindeamt gefunden und vom Heimatverein über die Zeit hinweg sicher aufbewahrt. Der Verein geht davon aus, dass die Glocke während des Zweiten Weltkrieges unter einem Kohlenhaufen lag und so vor dem Einschmelzen gerettet wurde. Über die Inschrift "Sant Anna hilf salb dritte" könne man derzeit noch keine sicheren Angaben machen. Die Gravur "Anno Domini 1509" könnte auf die einstige Sandkirche in Warmbad hinweisen. (mdeg)

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