Goethehaus soll Schmuckstück werden

Einer echten Herausforderung müssen sich derzeit die Bauarbeiter am Schneeberger Goethehaus stellen. Denn um das historische Gebäude, in dem Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe im August 1786 für einige Tage abgestiegen sein soll, wieder zu einem Schmuckstück zu machen, ist viel Arbeit nötig. So wie auf dem Bild zu sehen, muss Jörg Fritzsche, Inhaber des Stahlverlegebetriebs Fritzsche in Oelsnitz/Erzgebirge, Ringanker flechten, die dazu genutzt werden, das Mauerwerk zusammen zu halten. Im Frühjahr 2019 wurde durch die Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg mit der Sanierung begonnen. In der zweiten Jahreshälfte 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die geplanten Kosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Die Bodenplatte im Hauptgebäude ist mittlerweile fast fertig. Außerdem wurden auch die Zwischendecken eingezogen. Aktuell werden die Zwischenwände gebaut. Als nächster Schritt soll das Dach neu gedeckt werden. Zukünftig soll das Gebäude für gastronomische Zwecke genutzt werden und auch Fremdenverkehrszimmer enthalten. (gudo )

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