Heimpartie des FCE nun doch vor Fans

Statt Geisterspiel gibt's Minimallösung für Aue

Aue-Bad Schlema.

Der FC Erzgebirge Aue hat entschieden, sein Heimspiel gegen SpVgg Greuther Fürth am Freitag vor 999 Zuschauern stattfinden zu lassen. Das bestätigt FCE-Geschäftsführer Michael Voigt. Damit orientiert sich der Verein an der sächsischen Corona-Schutzverordnung, die besagt, dass Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen stattfinden dürfen, wenn der Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen nicht überschritten wird. Im Erzgebirgskreis liegt die Zahl bei aktuell 25 Covid-19-Fällen.

Nachdem das Landratsamt des Erzgebirgskreises am Dienstag noch mitgeteilt hatte, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfinden muss, hat es zwischenzeitlich neue Abstimmungen zwischen dem FCE und dem Landkreis gegeben. "Wir haben eine Art Zwischenlösung hinbekommen, wonach Inhaber einer Abo-Karte für die Blöcke C1, D1 und D3 Zutritt zum Erzgebirgsstadion haben", sagte Voigt.

Der FCE hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt, als man noch von 4411 Zuschauern beim ersten Heimspiel ausgegangen war, sein Hygienekonzept von der Behörde genehmigt bekommen. "Das Spiel mit unter 1000 Zuschauern ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wichtig für die Fans und die Mannschaft", so Voigt. (ike)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.