Holzkünstler will zerstörte Pyramide in Aue reparieren

Holzbildhauersymposium im Juni - Arbeiten für guten Zweck geplant

Aue-Bad Schlema.

Am Carolateich in Aue fliegen bald wieder die Späne. Am 3. Juni beginnt dort die 18. Auflage des Holzbildhauersymposiums. Das berichtet die Stadtverwaltung. Dieses Jahr wollen acht Holzkünstler antreten, darunter sechs Mitglieder der bekannten Gruppe "Exponart". Sie alle fertigen bis 7. Juni Arbeiten für den guten Zweck.

So tritt der Auer Holzgestalter Peter Eberlein mit dem Ziel an, neue Figuren für die Pyramide der Oberschule Aue-Zelle zu erschaffen. Diese Pyramide hatten Vandalen zerstört. Laut der Schulleiterin konnte sie deshalb im vergangenen Jahr nicht mehr aufgestellt werden.


Nach der Fusion mit Aue soll in diesem Jahr auch Bad Schlema von dem Symposium profitieren. Gleich vier Künstler wollen an Objekten für den Kurort feilen. So hat sich Paul Brockhage aus Schwarzenberg vorgenommen, ein drei Meter breites Holzrelief zur Geschichte von Bad Schlema anzufertigen. Zu finden sein soll es später im Trauzimmer des Rathauses. Jesko Lange arbeitet im Juni wiederum an einer Sagenfigur für Wildbach: der weißen Frau von der Isenburg. Sowohl um sie als auch um die Burgruine ranken sich zahlreiche Mythen.

Wer sich in Aue umschaut, entdeckt vielerorts Holzskulpturen. Sie stammen von der Künstlergruppe Exponart, die seit Jahren neue Kreationen während des Holzbildhauersymposiums im Sommer entstehen lässt. Ordnungsbürgermeister Heinrich Kohl (CDU) sagt zu der Veranstaltung: "Uns fehlen inzwischen oftmals die Ideen, wo wir noch was aufstellen können." Mit der neuen Stadt gebe es nun neue Möglichkeiten. "Das ist eine Chance, uns breiter zu entfalten." Ähnlich sieht das der Baubürgermeister Jens Müller (Freie Wähler). Auf Bad Schlema bezogen sagt er: "Es gibt noch genug Freiflächen, die nach Kunst schreien." (juef)

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