Johanniter bauen in der eigenen Nachbarschaft

In Zwönitz hat es am Freitag den ersten Spatenstich für die neue Sozialstation der Johanniter gegeben. Das dreigeschossige Gebäude entsteht ganz ohne Fördermittel.

Zwönitz.

Den feierlichen ersten Spatenstich hat sich Johanniter-Vorstandschef Erik Schreier nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit Christian Schniewind als ehrenamt- lichem Vorstand, der Leiterin der Sozialstation, Sylke Krauß, dem Beigeordneten der Stadt Zwönitz, Andy Kehrer, und dem Prokuristen von Phönix Bau, Heiko Jendrusch, warf er am Freitag mit Schmackes den Fotografen die ersten Schaufeln Muttererde entgegen. Was den Bau der neuen Sozialstation, bisher war sie im benachbarten Mehrgenerationenhaus der Johanniter untergebracht, besonders macht: Er entsteht komplett ohne Fördermittel. Rund 1,2 Millionen Euro wird das Ganze inklusive Innenausbau kosten. Zirka 790.000 Euro werden über einen Sparkassenkredit finanziert.

"Im Erdgeschoss entstehen die Stellplätze für den Pflegedienst", sagte Vorstand Schreier und ergänzte: "Im ersten Obergeschoss die hoffentlich moderne Sozialstation, die allen Anforderungen gerecht wird." Im Obergeschoss werden Räume für einen Einsatzdienst geschaffen. "Wir sind dabei, diesen zu konzipieren. Unsere Kollegen in Nordrhein-Westfalen arbeiten mit diesem schon sehr erfolgreich", so Schreier Zudem soll auch eine Kindertrauergruppe einen Platz finden.


2017 hatten sich die Johanniter bei der Stadt das Vorkaufsrecht für das Grundstück gesichert. Weil drumherum bereits alle Grundstücke bebaut sind und sich das Areal direkt ans Grundstück des Mehrgenerationenhauses anschließt, erweckt es den Eindruck, dass es auf die Johanniter gewartet hat. "So haben wir das auch empfunden, deshalb jetzt dieser Schritt", sagte Schreier. 2018 sei der Eintrag ins Grundbuch erfolgt. Mitte Mai soll der richtige Baustart sein. Ziel ist es, noch vor Jahresende den Rohbau fertigzustellen. "Allerdings ist da die Witterung entscheidend", so Schreier. "Wir wollen da keinen zu großen Druck aufbauen, weil ich der Baufirma überaus dankbar bin, dass sie so kurzfristig eingesprungen ist."

Der Neubau ist erforderlich, weil den Mitarbeitern eine modernere Arbeitsstätte geboten werden soll - und weil das Mehrgenerationenhaus neue Angebote schaffen will und dafür mehr Räume benötigt. "Wir als Stadt Zwönitz freuen uns, dass durch die Maßnahme der Standort gefestigt wird und sehen das Ganze als Bereicherung in unserer Kommune", so der Beigeordneten der Stadt Zwönitz, Andy Kehrer.

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