Kinder erobern sanierte Silberstromhalle

In der Schneeberger Turnhalle wurde das Parkett aufgearbeitet. Darüber freuen sich nicht nur die Schüler, sondern auch die Vereine der Bergstadt.

Schneeberg.

Nachdem die Schneeberger Sportler oft mit Spitzenleistungen glänzen, haben sie nun endlich wieder einen erstklassigen Turnhallenboden unter den Füßen. Am Dienstag wurde dieser offiziell eingeweiht. 45.000 Euro hat die Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg (WBG) in die Sanierung des Bodens der Silberstromhalle am Keilbergring investiert. "Nach rund 20 Jahren war dies dringend nötig. Auch weil das zum Teil kaputte Parkett ein Unfallrisiko für die Sportler darstellte", erklärte WBG-Geschäftsführer Peter Stimpel. Besonders freute er sich, dass die Arbeiten so kurzfristig und auch schnell möglich machbar waren. Bereits in den vergangenen Jahren wurde immer wieder die Halle, die noch aus der DDR stammt, modernisiert. So bekam das Gebäude unter anderem eine ballwurfsichere, neue Deckenbeleuchtung. Bei den Parkettarbeiten wurden zudem neue Fundamente unter den Hallenboden geschaffen, um zum Beispiel die Netze für die Volleyballer aufzustellen. Der Schulverein spendierte zudem neue Geräte.

Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert (Freie Wähler/Bika) sagte: "Dies ist eine ganz wichtige Investition in unserer Stadt." So wird die Halle nicht nur im Breitensport von den Handballern, Volleyballern und Badmintonspielern genutzt. "Sondern sie spielt auch für den Schulsport eine große Rolle. Auch wenn ich nicht verstehe, dass die Landesregierung in den Stundenplänen den Schulsport immer mehr reduziert hat." Um dies auszugleichen, biete die evangelische Oberschule, die sich direkt neben der Silberstromhalle befindet, verschiedene sportliche Ganztagesangebote an. "Dies wird von den Schülern sehr gut angenommen", sagte Schulleiterin Antje Böhm. Sie wünscht sich: "Die Kinder sollen fit wie Turnschuhe werden und die Halle nur mit Turnschuhen betreten."

"Dank des neuen Hallenbodens haben unsere Spieler nun beste Bedingungen", erklärte Torsten Windisch, Vorstandsmitglied des SV Schneeberg. Derzeit zählt der Verein rund 550 Mitglieder. "Dank der besten Bedingungen macht es in der Halle nun viel mehr Spaß", sagte er. Für Torsten Windisch hat der Sport eine wichtige Funktion, die Jugend von der Straße wegzuholen und ihr eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. Und das Konzept geht in der Bergstadt auf. "Wir haben keine Nachwuchssorgen", freut sich Windisch über den regen Zuspruch.

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