Landkreis stockt Personal weiter auf

Mit Kontaktverfolgung nun fast 240 Leute befasst

Aue/Schwarzenberg.

Die CoronaLage im Erzgebirgskreis entspannt sich leicht, aber von Entwarnung kann noch keine Rede sein. Auch deshalb hat das Landratsamt die Anzahl der Mitarbeiter des Gesundheitsamts, die sich um die Kontaktnachverfolgung kümmern, weiter erhöht. Laut Landrat Frank Vogel wurde diese von 187 auf 238 aufgestockt. Ziel sei es, in der Nachverfolgung noch schneller zu werden. "Im Erzgebirgskreis gibt es keinen Rückstau", so Frank Reißmann, Abteilungsleiter Soziales und Ordnung.

Im Durchschnitt geben Erzgebirger, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden, zwei bis drei Kontaktpersonen an, sagt Reißmann. Man arbeite an der Belastungsgrenze, könne aber das Pensum erfüllen. Wie ernst das Virus zu nehmen ist, zeigte Reißmann auch an einer statistischen Zahl. Zwar sei das Durchschnittsalter der bisher mit oder an dem Virus Gestorbenen 83 Jahre. Das jüngste derartige Todesopfer im hiesigen Landkreis war jedoch erst 43 Jahre alt, das älteste 101. (aed)

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