Landrat lobt und mahnt angesichts Corona-Zahlen

Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Erzgebirgskreis hat sich innerhalb von zwei Wochen mehr als halbiert

Aue/Schwarzenberg.

Auf der Corona-Landkarte des Robert-Koch-Instituts ist der Erzgebirgskreis noch immer rot markiert. Doch die Zeiten, in denen sich in kaum einer Region Deutschlands relativ zur Einwohnerzahl mehr Menschen mit dem Virus angesteckt haben als im hiesigen Landkreis, sind zumindest vorerst vorbei. Lag die Sieben-Tage-Inzidenz am 14. Januar noch bei 299,2, sank diese bis zum gestrigen Mittwoch auf 140. "Die aktuelle Entwicklung stimmt mich optimistisch und zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind - die Maßnahmen wirken", so Landrat Frank Vogel.

Gleichzeitig mahnte er, dass weiter "diszipliniertes Verhalten" gefordert sei. "Die täglichen Neuinfektionen sinken, aber bis zur Normalität ist es noch weit." Seit Pandemiebeginn sind im Erzgebirgskreis insgesamt 19.417 Menschen positiv getestet worden - inklusive der am Mittwoch gemeldeten 54. Zudem wurden zwei weitere Todesfälle regis-triert, in Summe 546 seit März. Das mittlere Alter dieser Corona-Toten liegt bei 83 Jahren, das der Infizierten bei 54 Jahren. Von spürbaren Auswirkungen des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen berichtet auch Frank Reißmann, Abteilungsleiter für Soziales und Ordnung. Habe man es Mitte Dezember noch mit rund 300 Neuinfektionen pro Tag zu tun gehabt, seien es vergangene Woche noch etwa 77 Fälle täglich gewesen. (urm)

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