Landrat über Corona im Erzgebirge: "Die nächste Welle kommt Mitte Januar"

Landrat Frank Vogel (CDU) spricht im Interview mit "Freie Presse" über die Corona-Situation im Erzgebirge, steigende Fallzahlen und die Frage, wann die Pandemie ein Ende haben wird.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Zeitungsfreund
    11.12.2020

    Sehr geehrter Herr Vogel,
    Es wäre schon gut zu wissen wo die häufigsten Coronafälle sind.
    Ich, zum Bespiel, sage, in den Ort fahre ich nicht um das Coronavirus nicht weiter zu tragen.
    Einkaufen, oder Aufenthalt von 15km um den Wohnort ist zu eng bemessen.
    Warum? Augenarzttermin bekomme ich nur in Chemnitz und einen Tierarzt meines Vertrauens nur in Zwönitz und eine Autowerkstatt nur in Thalheim.
    Diese verschiedenen Aspekte sollten bei Verhandlungen auch bedacht werden.
    Jeder Erzgebirger denkt mit Sicherheit ähnlich. CORONA muss weg, bitte beziehen Sie alle hier Wohnenden bei Entscheidungen mit ein.

  • 8
    4
    Tauchsieder
    07.12.2020

    Ja die "Holzgeschnitzten", Hellseher und Propheten zugleich.
    Die Zweite ist noch nicht vorbei da droht er schon mit der Dritten. Manche haben wirklich ihren Job verfehlt und sollten tunlichst einem Interview aus dem Weg gehen.

  • 9
    0
    carverroli
    07.12.2020

    Sehr geehrter Herr Vogel,
    ich kann nicht nachvollziehen, wenn Sie die Leute im Erzgebirge als exzessiv lebend bezeichnen. Wir sind ja eher zammnammsch. Ein paar Frage weiter macht die Ausgangssperre keinen Sinn, weil im Erzgebirge nach 18.00 Uhr sowieso niemand mehr auf der Straße sei. Gartenpforte zu, Hund raus und zweimal die Haustür abgeschlossen? Meinten Sie das so?
    Aber eins sind die Leute bestimmt nicht, sie sind nicht dumm. Wenn in der Stadt G* (ich will ja nicht stigmatisieren) die Coronazahlen hoch sind, geh ich da nicht einkaufen. Und die Leute in G* bleiben dann auch eher zu Hause, wenn sie wissen, wie es um ihren Ort bestellt ist.
    Mit "verrat ich nicht" tragen Sie nicht zur Entspannung der Situation bei, Sie verschärfen diese noch!!!

  • 8
    4
    SandyB1980
    05.12.2020

    Herr Vogel kommt sich vor, als würde er entscheiden was wer erfährt und warum. Nur da ist er auf dem Holzweg:

    Er ist Landrat. Nicht Gott.

    Und die Luft wird auch für Herrn Vogel von Tag zu Tag dünner in seinem Amt...

  • 24
    4
    Eichelhäher65
    05.12.2020

    Erzgebirgspflanze und SandyB1980 kann ich mich nur voll anschließen. Warum dürfen wir nicht wissen, wie hoch die Zahlen in der eigenen Kommune sind ?!
    Es werden doch nicht die Bürger der weniger stark betroffenen Gemeinden gleich die Masken vom Gesicht reißen. Trotzdem hat man das Recht auf Information ! Ganz ehrlich: Kommen einem hier nicht unwillkürlich Gedanken an vergangene Zeiten ?

  • 30
    14
    Arezo
    05.12.2020

    Und warum wird immer noch nicht in allen Pflegeheimen flächendeckend getestet?
    Da muss man sich nicht wundern daß die Zahlen im Erzgebirgskreis ständig steigen.

  • 42
    17
    Gegs
    05.12.2020

    Die Zahl bezog sich auf einen länger zurück liegenden Zeitraum; also kein Grund für erhöhten Blutdruck.

    Statt zusammen zu stehen, Diskriminierung von Infizierten; genauso läuft es in unserem schönen Deutschland. Mal abgesehen davon, dass es wohl auch keinen geistigen Nährwert hat, zu wissen, ob der Nachort oder der Nachbarnachbarort mehr Infizierte hat. Bleiben wir doch einfach zu Hause und gesund.

  • 34
    2
    Tokeah
    05.12.2020

    Der genannte Ort mit den 1150 ist der entsprechend abgeschirmt oder lâuft dieser auch "nur" mit dem, was der Landkreis oder der Freistaat mit entsprechenden Verfügungen verhängt hat?
    Geht man da tiefer?
    Fragen und Antworten, die nicht nur beim Herrn Landrat bleiben sollten.

  • 25
    7
    thelittlegreen
    05.12.2020

    "Das ist in ganz Deutschland einmalig!"
    Ja. Das ist das Erzgebirge in der Tat.

    Zu ihrer Frage. Ich glaube Herr Vogel ziert sich Pockau-Lengefeld zu benennen. Die Gemeinde ist meine persönliche Vermutung.

  • 69
    2
    Erzgebirgspflanze
    05.12.2020

    Sehr geehrter Herr Vogel, es ist höchste Zeit es mal mit Transparenz und Ehrlichkeit zu versuchen. Die Wahrheit ist manchmal nicht schön und kuschelig aber es steht Ihnen meines Erachtens nicht zu, zu entscheiden was wir wissen bzw. nicht wissen dürfen. Das große Problem ist doch, das viele sich nicht mitgenommen fühlen. Es wäre ein Versuch wert, durch schonungslose Ehrlichkeit und auch Reflexion von Maßnahmen oder nicht durchgeführten Maßnahmen, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen und vielleicht auch ein paar zu überzeugen gewissenhafter zu sein. Ich bin fest davon überzeugt, das die Erzgebirger ein sehr soziales Voelkchen sind und im Notfall immer zusammen halten. Momentan geht aber so ein tiefer Riss durch Freundes- und Familienkreis, dass man sich fragt ob das jemals wieder zu kitten ist.
    Die Aufgabe eines Landrats sollte es sein, wieder an die Stärken der Erzgebirger zu appellieren. Zusammenhalt, Familie und Optimismus

  • 98
    20
    SandyB1980
    05.12.2020

    „ und eine Gemeinde mit einem Wert von 1150....“

    Und welcher Ort war das?

    „Das verrate ich jetzt nicht.“


    Das ist in ganz Deutschland einmalig! Die Werte steigen und steigen und ein Landrat weigert sich, konkrete Zahlen je Kommune zu nennen!

    Erst hatte man die Zahlen angeblich nicht - schon gar nicht automatisiert. Man müsse es händisch abtippen, das ist zu aufwendig. Und das im digitalen Zeitalter - manchmal hat man das Gefühl die Diagramme zur wöchentlichen Pressekonferenz werden in mühsamer Handarbeit gezeichnet...

    Jetzt hat man plötzlich die Zahlen, doch der Landrat verrät sie nicht, macht aber Andeutungen mit „über 1150“.

    Herr Vogel, sind Sie noch der Richtige in Ihrer Position?