Natur - Weiterer Wolfsriss im Erzgebirgskreis

Aue/Schwarzenberg.

Wie jetzt bekannt wurde, hat es im Erzgebirgskreis einen weiteren Wolfsriss gegeben. Am 5. Mai wurde am Rande von Steinbach bei Jöhstadt der Kadaver einer trächtigen Hirschkuh gefunden, so die Jagdpächtergemeinschaft Steinbach. Die Wolfsbeauftragte des Landkreises hat den Vorfall auf Anfrage der "Freien Presse" bestätigt. Die Pächtergemeinschaft kritisiert, dass es keine DNA-Untersuchung gegeben habe. Damit hätte man die Wölfe einem Rudel zuordnen können und müsse nicht herumrätseln, ob sie nur durchziehen oder dauerhaft in der Nähe leben. Als möglicher Verursacher wird ein Rudel aus dem Raum Vysluni in Tschechien angenommen. Einen halben Kilometer von Fundort entfernt war am 28. April bereits ein einjähriges Rotwildkalb gerissen worden. Am 13. April hatten Wölfe eine Schafsherde bei Oberwiesenthal angegriffen. Fünf der Nutztiere sind tot. Bei einem Stück Rotwild, dessen Kadaver am 5. April bei Johanngeorgenstadt gefunden wurde, gilt der Wolfs als Verdächtiger, es hat jedoch keine Begutachtung stattgefunden. (mu)

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1Kommentare
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  • 3
    3
    Tauchsieder
    16.05.2019

    Das hält man ja im Kopf nicht aus, man stelle sich das bloß mal vor. Da wagt doch tatsächlich ein Wolfsrudel sich Nahrung zu beschaffen und reißt eine Hirschkuh, ohne die Jagdpächter zu fragen. Schaf geht nicht, Reh - und Hirschwild geht scheinbar auch nicht, wahrscheinlich müssen sie auf vegetarische Kost umsteigen.
    Heute werde ich bei der Unteren Jagdbehörde Anzeige gegen einen Falken stellen. Hat er doch tatsächlich vor meinen Augen eine Taube geschnappt und sie sich schmecken lassen.
    Es wird langsam lächerlich mit dieser Berichterstattung über den Wolf. Dabei spielt die Presse eine schlechte Rolle.



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