Nerven liegen blank: Männer rasten aus

Streit gipfelt in Schlägerei und kurzzeitig Gewahrsam

Zwönitz/Lößnitz.

Weil ein Mann in einem Mehrfamilienhaus lärmte, Anwohner beleidigte und ausländerfeindliche Parolen grölte, wurde die Polizei am Samstag in ein Haus an der Goethestraße in Zwönitz gerufen. Wie die Polizei zu dem Vorfall mitteilt, konnte sie den 54-jährigen Deutschen gegen 17.30 Uhr im Umfeld des Hauses ausfindig machen. Er sei alkoholisiert gewesen und wurde schließlich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung angezeigt. Gegen 21.40 Uhr wurde die Polizei erneut alarmiert, weil der Mann wiederholt derartige Äußerungen tätigte und sich nicht beruhigen ließ. Um weitere Straftaten zu verhindern, nahm die Beamten den 54-Jährigen für einige Stunden in Gewahrsam. Nur kurze Zeit später, gegen 22.30 Uhr, musste die Polizei bei einem Streit einschreiten, bei dem in Lößnitz an der Schneeberger Straße ein 34-Jähriger mit einem bislang Unbekannten aneinander geraten war. Diese Auseinandersetzung gipfelte in einer Schlägerei. "Weitere unbekannte Männer", so meldet die Polizei, hätten eingegriffen und den 34-Jährigen ebenfalls attackiert. Er habe bei dem tätlichen Gemenge leichte Verletzungen erlitten, die aber keiner medizinischen Behandlung bedurften, heißt es weiter. Später bemerkte der Mann jedoch das Fehlen seines Handys (Wert gut 500 Euro). Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, womöglich in Tateinheit mit Diebstahl. (matu)

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