Neuer Fest-Termin erfordert Umdenken

Bockau feiert auch 2019 sein Wurzelfest. Allerdings zeitiger als sonst. Daher müssen unter anderem neue Schausteller her.

Bockau.

Früher als üblich steigt in diesem Jahr das Bockauer Wurzelfest. "Das hängt mit dem Termin für den Schulanfang zusammen", sagt Bürgermeister Siegfried Baumann (parteilos). Und das stellt den Ort aus organisatorischer Sicht vor einige Probleme.

"Die ganzen Fahrgeschäfte, die wir über Jahre hinweg immer vor Ort haben, sind auf unser Stammwochenende geeicht. Nun benötigen wir Alternativen", so Baumann. Teils sei Ersatz gefunden. Wie gehabt findet das Volksfest, das seine 48. Auflage erlebt, auf dem Gelände an der Grundschule statt - in diesem Jahr vom 9. bis 11. August, weil zum traditionellen Termin eine Woche später Schulanfang ist.

Damit verschiebt sich auch eine weitere Veranstaltung, die sich großer Beliebtheit erfreut: Der Bockauer Bergpreis als Oldtimer-Spektakel mit Gleichmäßigkeitsprüfung lockt am 3. August in das Laborantendorf. Beide Ereignisse auf ein Wochenende zu legen, wäre organisatorisch nicht machbar.

Derweil laufen die Vorbereitungen für das Wurzelfest auf Hochtouren. Ein erstes Treffen von Vereinen und Vertretern aus Kirche und Gemeinde gab es schon. "Wir brauchen wie jedes Jahr die Unterstützung vieler, um es stemmen zu können", so Baumann. Festwirt, Moderation und Zelt seien sicher. Kletterturm und Gulaschkanone steuert der neu gegründete DRK-Ortsverein bei. Die IG "Bockauer Bergpreis" stellt ein Traktortreffen auf die Beine. Mit den neu gewonnenen Schaustellern, so Baumann, gebe es in Kürze einen Vor-Ort-Termin. "Da klären wir Stromanschlüsse und Standplätze."

Die Schützen aus Bockau bauen eine Schießbude auf. Kuchen und Waffeln bereitet das Kita-Team zu. Der Schulförderverein kümmert sich um Kinderschminken und Bastelstraße. 10.30 Uhr beginnt am Festsonntag der Allianzgottesdienst - mit der Hoffnung, dass über Mittag möglichst viele Gäste auf dem Fest verweilen. "Dann hätten alle etwas davon", so Baumann, der sich auf Wunsch von Gemeinderat Joachim Wenzel (SPD) noch einmal um die Beschallung kümmern will. Die Akustik im Zelt sei zuletzt nicht optimal gewesen. Torwandschießen, Sportwettbewerbe im Vorfeld sowie Ehrung von Sportlern und prächtigster Angelika runden das Fest ab.

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