Neuer Mann übernimmt Leitung im Bildungswerk

Lutz Tuchscherer scheidet nach elf Jahren aus - Fabian Siebert kommt

Schwarzenberg.

In den Räumen des Bildungswerks der Sächsischen Wirtschaft (BSW) der Außenstelle Schwarzenberg sitzt mit Fabian Siebert ein neuer Mann auf dem Chefsessel. Er hat den symbolischen Staffelstab zu Monatsbeginn von Lutz Tuchscherer, dem langjährigen Leiter des Zentrums, übernommen. Nach elf Jahren an der Spitze scheidet Tuchscherer aus und bedankt sich in einem kurzen und doch auch emotionalen Rundschreiben bei den zahlreichen Firmenchefs in der Region für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in dieser Zeit: "Ich blicke zurück auf viele wunderbare Jahre in einer starken Gemeinschaft", schreibt er.

Mit Fabian Siebert hat nun also der Generationswechsel im Bildungszentrum stattgefunden. Der 34-Jährige ist studierter Betriebswirt, und wie er selbst über sich sagt "ein Netzwerker". Mit ihm, der aus dem kaufmännischen Fach kommt, soll das Angebot an beruflichen und bislang vorwiegend technisch-gewerblichen Fort-, Aus- und Weiterbildungen um genau diesen Bereich erweitert werden. Und mehr noch: "Wir müssen und werden uns den neuen Herausforderungen stellt, die die Digitalisierung für jeden von uns mit sich bringt. Und das ist beruflich gesehen etwas ganz anderes, als sein Handy oder Tablet bedienen zu können", sagt er. Gemeinsam mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur wollen er und sein Team ab 2020 diesbezüglich neue und spezielle Angebote unterbreiten. Um dafür auch die räumlich-technischen Möglichkeiten zu schaffen, werde die obere Etage im Bildungszentrum an der Gartenstraße um- und ausgebaut. "Was die stabile und möglichst hochleistungsfähige Anbindung ans Internet angeht, so stehe ich bereits mit diversen Anbietern in Verhandlungen", so Siebert. Am liebsten sei ihm natürlich 5G. "Jedes Berufsbild wird sich in den nächsten Jahren verändern. Schon heute ist ein Fachlagerist nicht mehr der, der nur mit einem Stapler rumfährt." Auch was Berufsorientierung angeht, will das Zentrum attraktiver werden. "Die Wirtschaft ist im Wandel, dem muss sich jeder durch Weiterbildung stellen", so Siebert.

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