Neuer Rekord beim Spendenlauf lässt hoffen

Mehr als 800 Sportfreunde haben am Sonntag die Laufschuhe geschnürt. Ihre Ausdauer nutzt dem Erzgebirgshospiz.

Erlabrun.

Die Zahlen beim Erlabrunner Hospiz-Spendenlauf können sich sehen lassen: 821 Teilnehmer, darunter 243 Kinder, sind für den guten Zweck gerannt. Jeder Läufer benötigte für seine Teilnahme im Vorfeld mindestens einen Sponsor, der bereit ist, je gelaufene Runde einen bestimmten Betrag oder auch einen Festbetrag zu zahlen. Denn darum geht es beim Spendenlauf zugunsten des Erzgebirgshospizes, das zwingend auf freiwillige Finanzspritzen angewiesen ist.

Wie viel Geld beim Spendenlauf zusammengekommen ist und ob mit der steigenden Teilnehmerzahl auch die Spendensumme gestiegen ist, steht noch nicht fest. "Wir werden den Betrag erst im November bekanntgeben", sagt Mandy Knoch, die in der Kliniken Erlabrunn gGmbH für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und federführend den Spendenlauf organisiert. "Erfahrungsgemäß wird von vielen Sponsoren der Betrag erst in den kommenden Wochen überwiesen oder kommen weitere Unterstützer hinzu." 2017 jedenfalls kamen rund 39.500 Euro zusammen.

Unterstützt wird das Klinikteam bei der Ausrichtung durch die Kampfrichter des WSV 08 Johanngeorgenstadt. Die Mitglieder sorgen mittels Transponder dafür, dass die Rundenzahlen stimmen und nach dem Wettkampf die schnellsten Läufer aller Altersklassen gekürt werden können.

Für die Kampfrichter aus der Bergstadt war der Spendenlauf der krönende Abschluss eines Mammutwochenendes. Denn nach dem Crosslauf am Samstag in Johanngeorgenstadt stand gleich die Vorbereitung des Spendenlaufes an. "Wir haben die Technik und die Transponder verladen", sagt Vereinschef Stephan Schott. Außerdem bereitet man für die angemeldeten Teams die Starttüten mit sämtlichen Startnummer und Transpondern vor. Damit werde für einen reibungslosen Ablauf am Sonntagvormittag gesorgt, die Wartezeiten verkürzen sich. Für die WSV-Mitglieder ist die ehrenamtliche Arbeit Ehrensache: "Wir machen das gern. Es ist doch für einen guten Zweck", sagt Sylvia Zergiebel.

Die Stadtwerke Schwarzenberg waren mit einer ganzen Mannschaft am Start: "Sechs Erwachsene und drei Kinder sind bei uns dabei gewesen", sagt Bereichsleiter Frank Haustein und lobt. "Die Veranstaltung ist ein schönes Event: Der Zuspruch ist groß und die Zahl der Läufer wird immer höher - das spricht für sich."

Carlin Latzel aus Breitenbrunn nutzte das Angebot für die Nordic Walker: "Ich laufe eh sehr gern und will das Hospiz unterstützen. Nachdem ich im vergangenen Jahr selbst krank war, hat sich meine Einstellung dazu noch einmal geändert."

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