Neuer Termin für Eröffnung von Globus

Fläche des alten Toom-Marktes im Neefepark wird umgebaut

Chemnitz.

Von Toom ist schon lange nichts mehr zu sehen - auf Globus aber deutet auch noch nichts hin: Eine der größten Handelsflächen am Rande der Stadt Chemnitz ist mitten im Umbau. Derzeit präsentiert sich dort, wo im Neefepark bis Ende 2014 der Toom-Markt geöffnet hatte, eine Riesen-Halle, nahezu ohne Wände und Zuschnitt. Noch zwei Wochen, dann werden die Rohbauarbeiten abgeschlossen, und die Lüftungs- und Elektroinstallationen sollen beginnen, sagt Thorsten Spröd vom Globus-Warenhauskonzern.

Das Handelsunternehmen will Ende des ersten Quartals 2019 im Neefepark seinen sechsten Standort in Sachsen, den 14. in Ostdeutschland, öffnen. Insgesamt betreibt der Warenhauskonzern aus dem saarländischen St. Wendel bundesweit dann 47 Filialen. Ein bisschen Globus gibt es schon im Neefe- park, seit vor einem Jahr die Tankstelle des Unternehmens eröffnete.

Ursprünglich wollte Globus bereits zum Weihnachtsgeschäft präsent sein. Doch das ist nicht mehr zu schaffen, sagt Spröd. So war erst relativ spät klar, dass der Handelskonzern selbst baut. Eigentlich war geplant, dass die Neefepark-Eigentümergesellschaft die Hallen umbaut. Eine beauftragte Firma, die bereits Container und Technik aufgestellt hatte, zog aber wieder ab. Die Umbaustrategie habe sich geändert, Planungsbüros seien überlastet gewesen, hieß es als Begründung von den Eigentümern. Um weitere Verzögerungen zu verhindern, wurde entschieden, dass Globus die Baustelle komplett übernimmt, was im Handelsbereich eher ungewöhnlich ist. Üblich ist, dass sich der künftige Nutzer nur um die Innenausstattung kümmert. Allein die Kosten für diese Arbeiten beziffert Spröd mit rund zehn Millionen Euro.

Dazu gehören unter anderem Räume für die hauseigene Metzgerei und Bäckerei mit einsehbarer Backstube, ein Restaurant ebenso wie die Anordnung einer Ladenzeile. Mehr als 200Arbeitskräfte werden künftig im Neefepark-Globus arbeiten, sagt Spröd.

Derweil ist die Entscheidung eines weiteren Handelskonzerns im Neefepark noch nicht gefallen. Welchen Weg wird Ikea gehen? Das Möbelhaus hatte vergangenes Jahr angekündigt, verschiedene Optionen für seinen Chemnitzer Standort zu prüfen. Infrage komme eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes oder ein Neubau. (mit su)

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