Neues Outfit für Wohnhaus

In die Sanierung der Fassade des Wohnhauses Obere Straße 8 investiert die Gemeinde Schönheide derzeit 220.000 Euro. Es ist eines der größten gemeindeeigenen Wohngebäude. Am Querhaus sind mittlerweile Dämmung und Anstrich aufgebracht, der Anbau bekommt noch Farbe. Gerüstbauer Maik Nagrassus (Foto) setzte dafür Podeste zur anderen Fassadenseite um. Interessant ist auch die Geschichte des dominanten Gebäudes: Mehrfach um- und angebaut, beherbergte die einstige Bürstenfabrik ab 1925 ein Sport- und Arbeiterheim mit Kino, Gaststätte und Wohnungen. Von den Nazis wurde der Verein später aufgelöst und enteignet. In den Jahren der DDR-Zeit zogen Hort und Kinderkrippe in eine Etage ein. Auch Büro, Werkstatt und Lager des Schönheider Meisterbereichs der Energieversorgung fanden neben zehn Familien Platz. Inzwischen ist es ein reines Wohnhaus mit 16 Einheiten. (riul)

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