Neues Wappen für Stadt stößt auf geteiltes Echo

Mehrheit der Leser äußert sich bei "Freie Presse"-Umfrage zu Entwurf für Aue-Bad Schlema eher kritisch

Aue-Bad Schlema.

Das geplante neue Wappen für die Stadt Aue-Bad Schlema kommt nicht bei allen Erzgebirgern gut an. Das hat eine nicht repräsentative Umfrage der "Freien Presse" im Internet ergeben.

Gefragt worden war, wie Leser den finalen Entwurf bewerten. Kritisch äußerten sich demnach 42 Prozent der Teilnehmer, die angaben, sich ein anderes Emblem zu wünschen. 39 Prozent erklärt wiederum, das neue Wappen gefalle ihnen. 19 Prozent gaben an, ihnen sei es gleich, welches Emblem die Stadt Aue-Bad Schlema hat.

Die Umfrage war im Netz fast 600-mal aufgerufen worden, insgesamt 135-mal wurde bis Mitte der Woche abgestimmt. Für den finalen Entwurf hatte sich der Stadtrat jüngst nach einem langwierigen Abstimmungsprozess ausgesprochen. Das Wappen zeigt die Radonquelle, die Bad Schlema symbolisiert, eine Brücke für die Brückenstadt Aue sowie drei weitere Symbole. Das sind: Schlägel und Eisen, ein Zahnrad, das für die industrielle Entwicklung Aues steht, und ein Schild des Adelsgeschlechts der Schönburger, zu deren Herrschaft die Ortsteile Alberoda und Wildbach einst gehörten.

Was genau der Grund für die eher ablehnende Haltung vieler Umfrage-Teilnehmer ist, ist nicht bekannt. Kritisiert wird von einigen aber, dass der finale Entwurf "überladen" wirke. Neben dem neuen Wappen hatte der Stadtrat zuletzt auch für eine neue Fahne gestimmt. Der Entwurf zeigt das Wappen auf drei waagerechten Streifen in den Farben Silber, Blau und Gold. (juef)

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