Retter mit Digitalfunk ausgerüstet

Neue Technik kostete rund 2,7 Millionen Euro

Aue/Schwarzenberg.

Alle Rettungskräfte des Erzgebirgskreises sind nach einer mehrjährigen Umstellung nun mit neuer digitaler Funktechnik ausgerüstet. Der aufwendige Prozess konnte nun abgeschlossen werden, wie Landratsamtssprecher André Beuthner mitteilte. Die Umrüstung aller Fahrzeuge der Feuerwehren und des Kata-strophenschutzes im Kreis ist demnach seit 2015 am Standort des Feuerwehrtechnischen Zentrums in Pfaffenhain erfolgt. Insgesamt betraf sie 449 Fahrzeuge, wie Beuthner erklärt. Dabei seien 580 Fahrzeugfunkgeräte im Wert von etwa 1,3Millionen Euro verbaut worden. Hinzu kam die Auslieferung von knapp 2190 Handfunkgeräten mit einem Wert von rund 1,4 Millionen Euro. Bei der Finanzierung übernimmt der Freistaat einen Kostenanteil in Höhe von 75 Prozent.

Notwendig sei diese technische Umrüstung gewesen, weil bundesweit ein einheitliches digitales Sprech- und Datenfunksystem für Behörden und Organisationen mit Sonderaufgaben eingeführt wird. Ziel sei, dadurch die Kommunikationssicherheit zu erhöhen und der Polizei sowie den Rettungsorganisationen und Feuerwehren eine moderne Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Mit der Umrüstung ging nach Angaben des Landratsamtssprechers auch eine umfangreiche Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte im Erzgebirgskreis einher, damit diese die neue Technik bedienen und anwenden können. (aho)

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