Sanierungsgebiet - Ausgleichsbeträge sinken erneut

Bad Schlema.

In Bad Schlema sinken erneut die Ausgleichsbeträge. Grund ist ein weiterer Fehler, den ein unabhängiger Gutachter entdeckt hat. Für rund 20 Immobilienbesitzer an der Bergstraße und an der Straße am Floßgraben heißt das, es wird günstiger. Sie müssen nur noch eine Bodenwertsteigerung von 2,20 beziehungsweise 1,40 Euro pro Quadratmeter zahlen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Rund 100Eigentümer im Ortskern müssen die Ausgleichsbeträge zahlen, in manchen Fällen mehrere tausend Euro, weil ihre Grundstücke in einem Sanierungsgebiet liegen, in dem seit den 1990er-Jahren viele Bauprojekte mit Fördermitteln finanziert worden waren. Dafür verlangt der Gesetzgeber nun einen Ausgleich. Für Unmut sorgte in Bad Schlema, dass der Gutachterausschuss des Kreises die Beiträge zunächst falsch berechnet hatte: Sie waren um mehr als die Hälfte zu hoch angesetzt. Die Betroffenen, die die Fehler zuerst entdeckt hatten, reagieren bis heute verärgert. Im Gemeinderat sprach Simone Köhler von weiteren Fehlern, allerdings ohne diese zu benennen. Sie warf den Räten zudem vor, über etwas abzustimmen, von dem sie keine Ahnung hätten. (juef)

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