Babys aus Aue: Sie heißen Jesselyn-Joleen und Leona Cassiopaia

Wenn es um Vornamen geht, machen sich Eltern viele Gedanken. Die Auer scheinen dabei besonders kreativ zu sein, wie eine neue Statistik zeigt.

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Deluxe
    14.01.2019

    Mein gestriger Kommentar ist leider der redaktionellen Vor-Auswahl zum Opfer gefallen.

    Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, daß in einer ausgeprägten Niedriglohn-Region, die das Erzgebirge nunmal leider ist, die bildungsfernen Schichten sehr wahrscheinlich größere Bevölkerungsanteile ausmachen als in den Boom-Regionen der Republik, wo anständige Löhne bezahlt werden.

    Das Erzgebirge hat seit 1990 viele hochqualifizierte Fachkräfte verloren, da nahezu die gesamte Industrie vernichtet wurde. Darunter eben auch viele Akademiker. Zuerst floh man vor der Arbeitslosigkeit, später (und bis heute) vor den niedrigen Löhnen.
    Das gleichen die neuen Wirtschafts-Ansiedlungen nicht aus - und kleine Familienbetriebe sowie Mittelständler auch nicht. Insbesondere dann nicht, wenn selbst gut ausgebildete Fachkräfte kaum übers Mindestlohniveau hinauskommen.

    Wo der Anteil an prekären sozialen Verhältnissen in der Bevölkerung besonders hoch ist, umso mehr Namen der Kategorie Jesselyn-Joleen gibt es. Das ist nunmal so und die Namenberatungsstelle sagt das ja auch ganz klar.

    Weiß gar nicht, warum man - Kalauer - das Kind nicht beim Namen nennen darf und deshalb Kommentare verlorengehen...

  • 8
    0
    CPärchen
    13.01.2019

    "Unser Kind ist ja soo individuell" scheinen sich die Eltern zu denken. Das Kind hat doch jetzt schon mit dem Namen immer ein Holzklotz am Bein auf dem Weg des Lebens.

    Lustig finde ich auch, dass sich hier alle Kommentare mal einig sind :D
    Mir fehlt nur noch Blackadder und ArndtBremen^^

  • 15
    0
    Einspruch
    13.01.2019

    Dschesselien Dschohlien und Läohnah Kasschobeier, auf sowas wäre ich nicht gekommen, gebe ich zu. Bei Doppelnamen schwant mir immer was.

  • 15
    0
    Freigeist14
    13.01.2019

    Bevor Kindergärtnerinnen oder Lehrer die Namen richtig ausgesprochen haben ist es Mittag oder das Pausenklingeln ertönt .

  • 21
    1
    suzuki
    13.01.2019

    Aue ist sicher nicht das Mekka der so genannten Bildungsfernen, Spinner gibt es überall. Aber vielleicht wirkt hier bei einigen noch eine gewisse Strahlung aus früheren Bergbauzeiten nach. Allerdings tun mir die Kinder leid, die unter dem Schwachsinn ihrer Namensgeber leiden müssen.

  • 19
    0
    vomdorf
    13.01.2019

    Und jetzt sprechen wir diese Namen mal in unserem erzgebirgischen Dialekt.... ganz abgesehen davon, dass es ewig dauert bis die Kinder ihren Namen schreiben können.

  • 13
    0
    bicicleta
    12.01.2019

    Wenn Gabriele Rodriguez Recht hat, dann wohnen in Aue die Bildungsfernen :-)



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