Sieger der Herzen bekommen jeweils 1000 Euro

Zwei Vereine aus Aue und Bad Schlema haben vor kurzem eine begeisternde Show hingelegt. Jetzt gab es dafür Lob in Form von Spenden.

Aue-Bad Schlema.

Die Fußballer des SV Auerhammer aus Aue und die Karodancers aus Bad Schlema können sich über jeweils 1000 Euro für ihre Vereinskasse freuen. Das Geld haben das Helios-Klinikum Aue und die Stadtwerke Aue-Bad Schlema jetzt locker gemacht. Für ihre "Sieger der Herzen" - das sind die beiden Vereine, nachdem sie sich vor einigen Wochen für den MDR-Vereinssommer mächtig ins Zeug gelegt und eine Show auf die Beine gestellt hatten, bei der die Fußballer eine Tanzchoreografie einstudierten und die Tänzerinnen zum Fußballtraining auf den Platz des SV Auerhammer kamen.

Ihren großen Auftritt hatten die Vereine am 12. Juli. Zum MDR-Vereinssommer musste sich Aue-Bad Schlema mit neun anderen Städten messen. In der ersten Aktionswoche lagen die Vereine aus Aue und Bad-Schlema noch auf dem 2. Platz, doch in der zweiten Woche wurden sie von zwei anderen Städten überholt - am Ende erhielten sie kein Preisgeld. "Das Engagement war dennoch toll", sagt Helios-Geschäftsführer Marcel Koch. Und auch Barbara Neubert, Geschäftsführerin der Stadtwerke Aue-Bad Schlema habe "nicht lange überlegt". Der Funke sei übergesprungen und man will die Vereinsarbeit unterstützen. Bei der Aktion am 12. Juli waren 1795 Besucher gekommen. "Wir sind stolz, dass wir aus dem Stand ein Volksfest organisiert haben und so viele Leute kamen", sagt Katrin Rosenkranz, die Chefin der Karodancers. Und Hanka Kühn, die mit den Fußballern die Choreografie einstudierte, ergänzt: "Natürlich können beide Vereine das Geld gut brauchen, aber fast noch wichtiger ist die Geste der Anerkennung für unsere Leistung."

Die Karodancers wollen die 1000Euro für die Ausgestaltung ihrer sanierten Vereinsräume in Bad Schlema nutzen. Während dort gebaut wurde, konnten sie den Saal des Sportlerheims beim SV Auerhammer für ihre Proben nutzen. Die Fußballer des SV Auerhammer wollen das Geld unter den Mannschaften aufteilen. "Ein großer Teil fließt vor allem in die Nachwuchsarbeit", sagte Vereinsvorsitzender Thomas Goldhahn. Und dann ist da ja noch das 100-jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr. Fußballer und Tänzerinnen planen dafür schon wieder gemeinsam.

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