Ski-Arena, Waldspielplatz, Zoo: Adlerfelsen gilt als Top-Adresse

Bei der Umfrage nach den beliebtesten Ausflugszielen in der Region entlang der Mulde wurde die Erlebniswelt in Eibenstock mit Abstand am häufigsten genannt. Ein toller Erfolg für das Team, das morgen die Wintersaison eröffnet.

Eibenstock.

Wurzelrudis Erlebniswelt, Ski-Arena Eibenstock oder einfach nur "der Adlerfelsen": Die Freizeitanlagen am Rande der Bergstadt sind unter vielen Namen bekannt. Doch immer ist klar, was gemeint ist: Riesen-Freizeitspaß für die ganze Familie und zu jeder Jahreszeit. Bei der aktuellen Umfrage der "Freien Presse" zum Leben in der Region entlang der Mulde wurde die Erlebniswelt mit Abstand am häufigsten als Top-Ausflugsziel genannt.

"Es ist schön, dass unsere Arbeit von den Leuten so honoriert wird", sagt Stefan Uhlmann vom Adlerfelsen-Team. "Wir stecken alle Kraft hinein, da dürfen wir uns über solch einen Erfolg dann natürlich freuen."

Zwölf Mitarbeiter kümmern sich am Adlerfelsen um Attraktionen wie den Skihang, den Sessellift, den Haustierzoo, den Waldspielplatz und die Allwetterbobbahn. Zählt man die Saisonkräfte hinzu, sorgen zeitweise mehr als 30 Mitarbeiter für den Spaß der Besucher. Nach Investitionen in Höhe von rund zwei Millionen Euro im vorigen Jahr kamen in diesem Jahr noch einmal 150.000 Euro dazu - unter anderem für eine weitere Schneekanone.

Diese kann ihre Feuerkraft in diesen Tagen bereits unter Beweis stellen. Seit Montag wird der Skihang beschneit. Morgen startet die Ski-Arena am Adlerfelsen in die Wintersaison. Für Snowboarder gibt es auf dem Berg jetzt einen eigenen Funpark. "Dort können sie nach Herzenslust ihre Tricks probieren", sagt Stefan Uhlmann. Geplant ist auch eine neue Rodelbahn. Toll: Die Schlittenfahrer müssen nicht nach oben laufen, sie werden vom Sessellift hochgebracht. "Wir sind gerade am Testen, ob alles so funktioniert, wie wir uns das denken", sagt Uhlmann. "Wenn es klappt, machen wir auch offiziell Werbung dafür."

Auf Platz zwei kamen in der Umfrage die Badegärten Eibenstock. Die Sanierung des Bades und der Aufbau einer Saunawelt, die weit und breit ihresgleichen sucht, werden von Menschen in der Region anerkannt.

In der "Freie Presse"-Umfrage waren keine bestimmten Einrichtungen vorgegeben. Stattdessen wurde nach touristischen Attraktionen gefragt, die man Besuchern unbedingt empfehlen würde. Jeder konnte dann die Freizeitstätten aufschreiben, die ihm am Herzen liegen.

Die Umfrage bezog sich auf die Kommunen Eibenstock, Zschorlau, Bockau, Stützengrün, Schönheide, und Lauter-Bernsbach. Vorschläge wie das Kulturhaus Aue wurden also nicht berücksichtigt. Der Spiegelwaldturm taucht trotzdem hier auf. Er steht zwar auf dem Territorium der Stadt Grünhain-Beierfeld, wird aber vom Tourismus-Zweckverband Spiegelwald betrieben. Lauter-Bernsbach gehört dazu. Zudem lässt sich der Spiegelwald unmöglich von seinen Anrainer-Orten Grünhain, Beierfeld und Bernsbach trennen.

Das Weihnachtsland Stützengrün verpasste mit 17 Nennungen nur knapp die Top Fünf. Häufig genannt wurden auch der Auersberg (13), das Bürstenmuseum Schönheide (11), die Eissporthalle Schönheide (10) und der Mulderadweg (9).

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