Spürnase Hotdog rettet Frau aus Notlage

48-Jährige aus Lößnitz vermisst - Polizei startet Suchaktion mit Hunden

Lößnitz.

Eine Vermisstenmeldung hat am Mittwochnachmittag für eine Suchaktion der Polizei mit mehreren Fährtenspürhunden im Wald an der Staatsstraße 283 zwischen Affalter und Zwönitz gesorgt. Angehörige hatten das Verschwinden der 48-jährigen Frau aus Lößnitz bei der Polizei gemeldet. Das Auto der Frau hatten die Angehörigen in dem besagten Waldstück zuvor ausfindig gemacht. Sie konnten allerdings die 48-Jährige nicht in der Nähe finden. Die Frau sei dringend auf Hilfe angewiesen, informierten die Angehörigen die Polizei.

"In der Annahme, dass für die Vermisste Lebensgefahr bestehen könnte, ist umgehend eine Suchaktion in dem Waldstück eingeleitet worden", berichtet Polizeisprecher Andrzej Rydzik. "Das betreffende Waldstück ist ziemlich groß, es war vollkommen richtig, dass die Familie die Polizei gerufen hat."


Neben mehreren Polizisten kamen auch ein Fährtenspürhund der Polizeidirektion Chemnitz sowie zwei Mantrailer - das sind speziell geschulte Personenspürhunde - und ein Vermisstenspürhund der Diensthundeschule der sächsischen Polizei zum Einsatz. Zunächst gelang es den Einsatzkräften mit Hilfe des Fährtenspürhundes und eines Mantrailers, das Suchgebiet im dichten Wald einzugrenzen. Der Flächensuchhund namens Hotdog, ein vierjähriger Malinois, konnte die Vermisste schließlich kurz nach 22Uhr im Unterholz aufspüren. Die 48-Jährige war nicht ansprechbar und stark unterkühlt, aber am Leben. Sie wurde von Rettungskräften nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. (ike)

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