Stadt will Zuschüsse für Breitbandausbau

Aue-Bad Schlema.

Mehr als 300 Adressen in Aue-Bad Schlema gehören auch in den nächsten drei Jahren voraussichtlich zu jenen Bereichen, die mit Blick auf die Internetversorgung als weiße Flecke bezeichnet werden. Das heißt, es liegen als Übertragungsgeschwindigkeit für Daten jeweils weniger als 30 Megabit pro Sekunde an. Zwar soll das Breitbandnetz mit Glasfaserkabel weiter ausgebaut werden, unter anderem durch örtliche Telekommunikationsunternehmen und Antennenvereine. Aber ein Rest bleibt unterversorgt. Für diese Anschlüsse gibt es Fördermittel von Bund und Land, die jetzt per Beschluss beantragt wurden. Im Raum stehen Zuschüsse von rund 1,8 Millionen Euro. Dabei befinden sich die weißen Flecke überall - in Bad Schlema, Alberoda, Wildbach und im Stadtgebiet Aue. "Trotz des Eigenausbaus durch die Telekom in den vergangenen Jahren", so Ines Schieck von der Wirtschaftsförderung. (ane)

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