Stadtrat besetzt Ausschüsse offen und geheim

Viele Formsachen hat die erste Sitzung nach der Wahl in Lauter-Bernsbach mit sich gebracht. Doch nicht alles lief reibungslos.

Lauter-Bernsbach.

Der neu gewählte Stadtrat von Lauter-Bernsbach hat erstmals getagt. Einen großen Teil der Sitzung nahm die Platzverteilung in Ausschüssen ein.

Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters wurde auf Wunsch von Jürgen Weißflog (Die Linke) per Stimmzettel vollzogen. Von drei Kandidaten erhielt Ulrich Braun (Freie Wähler) mit 13 die meisten von 21 Stimmen - gefolgt von Ronny Rehbock (AfD/5) und Herbert Kragl (Die Linke/3). Zum Stellvertreter wurde Heinz Fuhrmann (CDU/16) bestimmt. Die Fraktionsvorsitzenden betonten vorab, wie wichtig ihnen ein konstruktives Miteinander ist. "Wir entscheiden schließlich im Sinn der Bürger, tragen für sie und unsere Stadt Verantwortung", sagte beispielsweise Thomas Steeger als stellvertretender Fraktionschef der Freien Wähler, die mit acht Sitzen die meisten im Rat belegen. Theo Süß von der Alternative für Deutschland, die neben CDU (6) und Die Linke (3) als Neuling fünf Plätze belegt, war schon einmal Stadtrat. "Daher denke ich, dass es da keine Probleme gibt", so der Fraktionschef.


Offen erfolgte im Anschluss die Vergabe der Plätze in Verwaltungs- und Technischem Ausschuss, wobei die Besetzungsvorschläge bereits vorab von den Parteien abgefragt und wie gewünscht besetzt worden sind. Gleiches galt für den Betriebsausschuss des kommunalen Wohnungsunternehmens und den Beirat des Städtebunds Silberberg. Allein bei der Besetzung für den Tourismuszweckverband Spiegelwald war die Wahlkabine noch einmal nötig. Da gab es laut Bürgermeister Thomas Kunzmann (Freie Wähler) im Vorfeld keine Einigung mit Blick auf die Kandidaten. Ein Vertreter und dessen Stellvertreter sind zu benennen. Der Vorschlag für zwei Räte aus den stärksten Fraktionen setzte sich nicht durch. So kam es zur geheimen Wahl mit mehreren Kandidaten - und mit dem Ergebnis, dass Bärbel Sachse (CDU/12) und Antje Bertram (FWV/10) in die Verbandsversammlung des TZV einziehen.

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