Städte vereinen ihre Standesämter

Grünhain-Beierfeld und Schwarzenberg sagen Ja

Schwarzenberg.

Was vor Jahren noch undenkbar schien, ist jetzt ganz schnell über die Bühne gegangen: Die Städte Grünhain-Beierfeld und Schwarzenberg werden ab dem 1. Januar 2019 einen gemeinsamen Standesamtsbezirk bilden. Mit nur einer Gegenstimme hat das der Stadtrat von Grünhain-Beierfeld am Dienstagabend beschlossen.

Die Gründe, so erklärt Bürgermeister Joachim Rudler (CDU), sind schlicht personeller Natur. Denn mit Gudrun Schramm sei Ende 2017 die langjährige Standesbeamtin der Stadt Grünhain-Beierfeld in den Ruhestand gegangen. Zwar übernehme sie nach wie vor auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung die Stellvertretung für die heutige Standesbeamtin Carola Kühn, aber die Fachaufsicht fordere für die Betreibung eines eigenen Standesamtsbezirks mindestens zwei Mitarbeiter. "Und die haben wir einfach nicht", begründet der Stadtchef.

Einer zunächst angedachten Zweckvereinbarung mit Lauter-Bernsbach über eine Vertretungsregelung habe die Fachaufsicht nicht zugestimmt, sagt Rudler.

Die Stadt Schwarzenberg hat bereits vor vier Jahren mit Raschau-Markersbach einen gemeinsamen Standesamtsbezirk gebildet. Für die Bürger bedeutet dies, dass sie für den Hochzeitstermin, für eine Namensänderung oder das Ausstellen einer Sterbeurkunde nun im Standesamt Schwarzenberg vorsprechen müssen. Eheschließungen seien aber nach wie vor auch auf dem König-Albert-Turm, im Schaubergwerk oder im Rathaus Beierfeld möglich, sicherte Schwarzenbergs Hauptamtsleiterin Sylvia Mack zu. (matu)

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