Straßenbahn von Aue nach Chemnitz rollt erst später

Die Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke verzögert sich weiter. Erst im zweiten Quartal 2021 sollen Testfahrten stattfinden. Dass es beim Ausbau der Trasse hakt, hat nicht nur mit der Corona-Pandemie zu tun.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Steuerzahler
    23.07.2020

    @Haecker: Guter Beitrag! Aber die Grage ist doch, WER stellte denn die Regeln auf, die dafür sorgen, dass alles nur noch in Zeitlupe geht. Die Verantwortung dafür sollte doch endlich einmal benannt werden, da es ja nicht nur Zeit, sondern auch viel, viel Geld kostet!

  • 1
    0
    Zeitungss
    23.07.2020

    @Hacker: Genau so ist es, guter Beitrag!!!

  • 8
    0
    Haecker
    22.07.2020

    Ich denke, es hat nichts damit zu tun, dass Chemnitz das 5.Rad am Wagen ist und dass der sächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister womöglich zu wenig Interesse zeigt.
    Man muss sich nur mal den Planfeststellungsbeschluss durchsehen: Die Einwände gegen den Ausbau (z.B. dass es zu einer unerträglichen Lärmbelästigung komme, wenn künftig stündlich 4, statt bisher 2 Bahnen fahren) waren relativ leicht zu bearbeiten. Auch, dass auf das Vorkommen der Mopsfledermaus Rücksicht zu nehmen ist (das Untere Zwönitztal ist gerade deshalb FFH-Gebiet) war nicht das entscheidende Problem. Aber die genauen Details der erforderlichen Maßnahmen wären Aufgabe der Unteren Naturschutzbehörde in Zusammenarbeit mit den anerkannten Naturschutzverbänden gewesen. Stattdessen enthält der Beschluss konkrete Festlegungen zu Größe, Art und Beschaffenheit von Schutzgittern am Fuchsberg (Zeisigwald) und zu Lage, Form und Anzahl von Fledermauskästen (ich habe mich gefragt, was passiert, wenn Naturschützer feststellen, dass ein Kasten von den Fledermäusen nicht angenommen werden - muss dann wieder das EBA befragt werden?). Da wird über die Anzahl der Fahrradbügel am Bahnhof Dittersdorf beschieden. Auf 13 der 216 veröffentlichten Seiten des Planfeststellungsbeschlusses werden die nicht-veröffentlichten Anlagen aufgeführt. Toll der Umfang der brandschutztechnischen Unterlagen selbst für die eingleisigen Haltepunkte! Dann gibt es ein 351 S. umfassendes Erschütterungstechnisches Gutachten, 32 S. Lufthygienisches Gutachten usw. usf. Es leuchtet auch nicht ganz ein, warum nicht vor dem Abschluss des gesamten Verfahrens keine Teilbaugenehmigungen (etwa zur Erneuerung der beiden Eisenbahnbrücken in Chemnitz) erteilt wurden.
    Das alles hat nichts zu tun, dass irgendjemand der Region etwas nicht gönnt und es liegt auch nicht an den Mitarbeitern des EBA - So sind ganz einfach die Regeln, mit denen wir uns kaputtmachen und mit denen eine Verkehrswende nicht gelingen kann. Deshalb dauert auch der Bau der Straßenbahntrasse nach Limbach-Oberfrohna so lange, deshalb ist auch die Elektrifizierung und der teilweise 2gleisige Ausbau der Bahnstrecke nach Leipzig so schwierig. Das sieht in anderen Bundesländern - ich denke an Beispiele in Bayern, NRW und Niedersachsen - nicht viel besser aus.

  • 6
    3
    mops0106
    21.07.2020

    Chemnitz ist das fünfte Rad am Wagen für die Landesbehörden, und kleinere Gemeinden rangieren noch weiter unten. Das ist seit 30 Jahren zu sehen.

  • 6
    4
    Zeitungss
    21.07.2020

    Man kann hier sehr gut sehen, was die Neuzeit aus einer bisher funktionierenden Bahnverbindung so alles machen kann. Viele Köche verderben den Brei, altes Sprichwort und doch brandaktuell. @j35..., was aus seinen Versprechungen wird, wissen wir und deshalb wäre es vertane Zeit.

  • 9
    3
    1371270
    21.07.2020

    Das überrascht doch niemanden wirklich!
    Nur zwei markante Beispiele: BER und A72

  • 6
    3
    j35r99
    21.07.2020

    Herr Dulig sollte das Problem mal zur Chefsache machen.