Stützengrün ringt um 70.000 Euro

Invest-Pauschale soll ins Feuerwehrdepot fließen

Stützengrün.

Für die Finanzierung des 2,1 Millionen teuren neuen Feuerwehrdepots muss Stützengrün jeden Euro zusammenkratzen. Umstritten war zuletzt, ob die Gemeinde auch die 210.000 Euro, die sie wie alle anderen Kommunen als Investitionspauschale vom Freistaat Sachsen erhält, für den Depot-Bau einsetzen muss. Das war von der Kommunalaufsicht des Erzgebirgskreises so empfohlen worden. Die erste 70.000-Euro-Rate für 2018 hatte der Gemeinderat bereits dem Depot-Bau zugeschlagen. Der Beschluss, auch die 70.000 Euro für das laufende Jahr in das Depot zu stecken, wurde in der jüngsten Ratssitzung jedoch von der Tagesordnung genommen.

"Es gab Stimmen, die sich fragten, müssen wir mit der Pauschale wirklich so verfahren, wie das die Kommunalaufsicht will", sagte Bürgermeister Volkmar Viehweg (parteilos/Mandat CDU). Die Zuwendung sollte den Kommunen nach dem Willen der Landesregierung zur freien Verfügung stehen. Nach Beratungen in den Fraktionen geht die Tendenz nun aber dahin, dem Vorschlag Folge zu leisten. In der nächsten Ratssitzung soll die Vorlage unverändert auf die Tagesordnung. (mu)

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