Stützmauer am Poppenwald braucht länger

Die mächtige Betonwand am Fuß des Poppenwalds bei Wildbach nimmt allmählich ihre neue Gestalt an. Die Risse sind verschwunden, die alte Mauer wurde mit einer neuen Spritzbetonschicht versehen. Derzeit arbeiten die Bauleute an der Erneuerung der Mauerkrone. Allerdings liegen sie weit hinter dem Zeitplan. Die Arbeiten, die bis Ende August dauern sollen, ziehen sich nach Mitteilung des Landratsamtes voraussichtlich bis 5. Oktober hin. So lange bleibt auch die Auer Talstraße (Kreisstraße 9115) gesperrt. Autofahrer, die von Bad Schlema aus nach Hartenstein wollen, müssen bis dahin noch Umwege in Kauf nehmen. Der Verzug kam zustande, weil der Wildwuchs hinter der Mauer umfangreicher war als angenommen. Seine Beseitigung und die Felssicherung zogen sich in die Länge. Die 350 Meter lange Mauer soll die Straße vor Steinschlag aus dem Poppenwald schützen. Die Sanierung kostet reichlich eine Million Euro. (mu)

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