Treffen - SPD-Politikerin fühlt sich ignoriert

Zwönitz.

Ein Treffen des neuen Forschungsnetzwerkes 3D-Audio in Zwönitz am Montag hat am Rande zu einem kleinen Eklat geführt: Die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang verließ die Veranstaltung vorzeitig. Wie die Politikerin sagte, hatte sie sich als Gast angemeldet, war bei der Veranstaltung jedoch dann mehr oder weniger ignoriert worden. So sei Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der ebenfalls als Gast anwesend war, grußlos an ihr vorbeigegangen. Zudem sei ihr von den Organisatoren ein Platz in den hinteren Reihen zugewiesen worden. Zuviel für Lang - sie ging. "Ich habe den Eindruck", sagt sie, "dass sich der Koalitionspartner nicht an die Politik-Etikette hält." Momentan sei es besonders bitter, weil Wahljahr ist. Positiv hebt sie jedoch Landrat Frank Vogel (CDU) hervor. Der habe sie bei dem Treffen herzlich begrüßt. Der Zwönitzer Stadtchef Wolfgang Triebert (CDU), dem Simone Lang ebenfalls vorwirft, sie nicht begrüßt zu haben, sagt: "Es war kein böser Wille. Ich habe sie vermutlich nicht erkannt." Anders als behauptet, habe man der Politikerin aber in der ersten Reihe einen Platz angeboten. (klin/juef)

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